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DiagonaleErste Spielfilme: Moped und Matura

Österreichpremieren: Der erste Festivaltag bescherte der Diagonale mit "L'Animale" einen bezaubernden Coming-of-Age-Film. Dazu: Kritiken zu "Gatekeeper" und "Onkel Wanja".

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Wunderbarer flirrend sommerlicher Film: Katharina Mücksteins "L'Animale" mit Sophie Stockinger © Diagonale
 

L'Animale

Kurz vor der Matura matcht sich Mati (Sophie Stockinger) mit den Kumpels ihrer Motorradclique in den Schottergruben der niederösterreichischen Provinz beim Biertrinken und Um-die-Wette-Bolzen. Dass ihr bester Freund in sie verliebt ist, wühlt sie ebenso auf wie die plötzliche intensive Freundschaft zur Außenseiterin Carla – während ihre Eltern sich eigenen Konflikten stellen müssen. Katharina Mückstein erzählt in ihrem wunderbaren, flirrend sommerlichen Coming-of-Age-Film von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und Erwachsenseins. Aber auch vom Eindeutigkeitsverlust der Geschlechterrollen und -identitäten, und wie kompliziert es sein kann, damit seinen Umgang oder gar seinen Frieden zu finden. Ab Freitag regulär im Kino.

Gatekeeper


Der junge Radfahrer, den Galeristin Elly nachts anfährt und daraufhin bei sich aufnimmt, ist, wie sich bald herausstellt, als illegaler Arbeitssklave im Land. Lawrence Tooley untersucht anhand der wechselhaften Beziehung der beiden unbehaglich changierende Kräfteverhältnisse und setzt diese in effektvolle Tableaux.
Noch bei der Diagonale zu sehen: Freitag, 11 Uhr, Schubertkino 2.


Onkel Wanja

Tschechows Tragikomödie von ökonomischer Abhängigkeit und emotionalen Elend auf dem Lande inszeniert Anna Martinetz vor dem Hintergrund zeitgenössischer Finanzkrisen samt zughöriger Straßenkämpfe. Tolle Ensembleleistung um Martin Butzke, Julia Dietze, Wolfgang Hübsch, Manuel Rubey, aber doch sehr theaterhaft.
Noch bei der Diagonale zu sehen: Freitag, 21 Uhr, Schubertkino 2

 

 

 

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