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Literarische ReisereportageVom Eintauchen in die Geschichte

Meisterhaft verwebt „Am See“ von Kapka Kassabova die Topographie des Balkans mit der Biographie einer Familie.

Auf autobiographischer Spurensuche: Kapka Kassabova
Auf autobiographischer Spurensuche: Kapka Kassabova © KK
 

Es ist ein fast vergessener Winkel Europas, in den die Autorin Kapka Kassabova die Leser bei ihrer autobiographischen Spurensuche mitnimmt: Am Südbalkan, in der Grenzregion zwischen Albanien, Nordmazedonien und Griechenland, liegen der Ohridsee und der Prespasee, aus der Vogelperspektive „wie zwei Augen in einem uralten Gesicht“. Sie sind Millionen Jahre alt und im Laufe der Geschichte immer wieder Schauplatz von Kriegen und Vertreibungen gewesen. In fünf Sprachen sind die Graffitis in einem Kloster am Ohridsee eingekratzt: Mazedonisch, Bulgarisch, Serbisch, Griechisch, Albanisch.

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