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Buch der WocheHubert Mingarelli: Das pure Grauen, löffelweise

Eine späte, bedeutsame Entdeckung: Hubert Mingarelli nimmt in "Ein Wintermahl" seine Leserschaft vom ersten Satz gefangen.

Führt zu menschlichen Abgründen: Hubert Mingarelli ©  Mantovani/Ars Vivendi
 

Mitunter ist es höchst seltsam, wie hartnäckig fremdsprachige Autorinnen und Autoren und deren Werke im deutschsprachigen Raum ignoriert werden. Wobei Hubert Mingarelli ein eigentlich typisch österreichisches Schicksal ereilte. Er musste erst sterben, um vielleicht doch noch die ihm gebührende Anerkennung zu erhalten. Vor einem Jahr erlag der französische Schriftsteller, in seiner Heimat mit etlichen wichtigen Preisen ausgezeichnet, im Alter von 64 Jahren einem Krebsleiden. Dem Verlag ars vivendi, spezialisiert auf literarische Kostbarkeiten, ist es zu verdanken, dass nun mit „Ein Wintermahl“ erstmals ein Roman von Mingarelli übersetzt wurde.

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