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Buch der WocheIlija Trojanow macht Trump zum windschiefen Turm

Brisant, brillant, beklemmend: In "Doppelte Spur" taucht Ilija Trojanow ein in die Welt der Whistlleblower, der Fakten und Fiktionen. Und er führt vor Augen, wie massiv die Politik auf Lügen gebaut ist.

Reise ins Labyrinth der Macht: Ilija Trojanow © S. Fischer
 

Wie viel Wahrheit braucht der Mensch? Friedrich Nietzsche war es, der diese Frage stellte. Sie besitzt noch immer erhebliche Relevanz, wenngleich unter gänzlich anderen Begleiterscheinungen. Die Wahrheit steckt in einem ständig wachsenden Dickicht, bestehend aus Lügen, Desinformationen, Fakes und Finten. Und irgendwo da mittendrin befindet sich Ilija Trojanow mit seinem neuen Werk „Doppelte Spur“, einem Zwitter aus realem Politthriller und Enthüllungsbuch.
Trojanows Protagonist heißt Ilija, er ist ein cleverer, investigativer Journalist, der gleich von zwei enthüllungswilligen Personen kontaktiert wird. Ein Whistleblower behauptet, er sei vom russischen Geheimdienst, die angebliche Whistleblowerin arbeitet für das FBI. Rasch türmen sich die Dokumente, Ilja bittet einen befreundeten Journalisten um Hilfe bei der Sichtung des Materials.

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