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PremierenkritikJoseph Roths "Hiob" am Burgtheater: Die Größe des Wunders

Wärme, Tiefe, Affekt: Christian Stückls Bühnenfassung von Joseph Roths Roman „Hiob“ findet am Wiener Burgtheater nach einigen Längen noch zu einem bewegenden Finale.

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Oleg Tikhomirov als Mac, Christoph Radakovits als Schemarjah, Stefanie Dvorak als Mirjam, Peter Simonischek als Mendel Singer, Regina Fritsch als Deborah Singer, Tino Hillebrand als Menuchim in "Hiob" nach dem Roman von Joseph Roth © APA/HANS PUNZ
 

Am Ende, das sollten sich alle einmal anhören, die an die Macht des Theaters nicht mehr glauben mögen, ist das Burgtheater erfüllt von gedämpften Schnäuzgeräuschen. Das ist die Szene, in der Mendel Singer, einem Fremden gegenüberstehend, in diesem seinen verloren geglaubten Sohn erkennt; und es scheint unmöglich, in diesem Augenblick nicht berührt zu sein von der Hilflosigkeit, mit der dieser alte, geschlagene Mann der Größe seines Wunders begegnet.

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