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Kritik Handke auf der Heunburg: Erinnerungen an die Butterfass-Zeit

Peter Handkes Stück „Immer noch Sturm“ da, wo es spielt: Das Heunburg-Theater zeigt eine verdichtete Fassung mit einem exzellenten Ensemble. Eine Zeitreise, sehenswert, literarisch.

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Maximilian Achatz © (c) (c)Alex Settari
 

Gekleidet war sie wie Eva Braun, die Frisur erinnerte an Heidemarie Hatheyer – Peter Handkes Mutter war die schillernd-elegante Tochter der Kärntner slowenischen Familie in Griffen, die die Vorfahren des späteren Literaturnobelpreisträgers bildeten. Die Ahnen von einst schart der erwachsene Dichter in seinem Stück „Immer noch Sturm“ im Obstgarten um sich. Im Zentrum steht eine Holzbank, auf der und um die die Dramen der Familie mit verteilten Rollen erzählt werden. Es sind Geschichten vom Krieg und vom Widerstand, von der (slowenischen) Sprache als Heimat und vom harten Landleben.

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