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Keine DiskriminierungNachrichtenagenturen wollen sprachlich weniger maskulin sein

Jetzt setzen auch die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen auf eine weniger diskriminierende Sprache: Das generische Maskulinum soll zurückgedrängt werden.

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Nachrichtenagenturen wollen in der Sprache auf weniger Diskriminierung setzen
Nachrichtenagenturen wollen in der Sprache auf weniger Diskriminierung setzen ©  fosin - Fotolia
 

Gehen Sie noch zum "Doktor", obwohl ihre Ärztin eine Frau ist? Sind Ihre Leser auch so männlich wie die Zuhörer und Schaffner? Gut möglich. Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen jedenfalls, das sind AFP, APA, dpa, epd, Keystone-sda, KNA, Reuters und SID,  haben ein gemeinsames Vorgehen im Bemühen um diskriminierungsfreie Sprache vereinbart. Im Sinne von Gleichbehandlung und Eindeutigkeit soll das generische Maskulinum schrittweise zurückgedrängt werden - auch wenn es in kompakter Nachrichtensprache zum Teil weiter verwendet wird. Die Entwicklung von genderbezogenen Sonderzeichen wird künftig regelmäßig gemeinsam bewertet.

Die Agenturen haben sich darauf verständigt, verstärkt auf geschlechtsneutrale Formulierungen sowie auf die Verwendung der Paarform zu setzen, und die bestehenden Möglichkeiten zum Sichtbarmachen von Diversität konsequent zu nutzen. Bis auf Weiteres verzichten die Nachrichtenagenturen jedoch auf die Verwendung von Sonderzeichen wie Genderstern, Unterstrich, Doppelpunkt oder Binnen-I. Zum einen, weil unklar ist, ob und welches dieser Zeichen, die auch nicht-binäre Geschlechtsidentitäten abbilden sollen, sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen wird. Zum anderen entsprechen sie aktuell nicht dem Regelwerk der deutschen Rechtschreibung. In schriftlichen Zitaten können die Sonderzeichen im Einzelfall jedoch übernommen werden.

Die APA - Austria Presse Agentur hat ihre redaktionellen Richtlinien zur sprachlichen Gleichbehandlung mit ihren Medienkunden am österreichischen Markt sowie mit den deutschsprachigen Agenturen abgestimmt. "Die sprachliche Sichtbarkeit von Frauen in unseren Texten ist erklärtes Ziel", so APA-Chefredakteur Johannes Bruckenberger. "Nicht nur aus gesellschaftlicher Verantwortung, sondern auch auf Basis des journalistischen Grundsatzes, Mehrdeutigkeit zu vermeiden. In einer oftmals emotional geführten Debatte bemühen wir uns um einen ausgewogenen Weg zwischen Anforderungen an Lesbarkeit und Textlänge sowie an gendergerechte Standards und werden unsere Handhabung laufend weiter evaluieren."

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Danke für Ihr Verständnis.

Nora
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Bitte ändern!

Dann gehört auch die Werbung betreffen medizinische Produkte SOFORT geändert! Heißt es doch immer am Schluss: ....über mögliche Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
Eine Ärztin oder Apothekerin darf man nicht fragen?

tomtitan
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Der Genderwahnsinn feiert wieder fröhliche Urständ' ‐

besser wäre es Frauen für gleiche Arbeit auch gleich zu bezahlen - um nur ein Beispiel zu nennen...

Ifrogmi
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und zum bundesheer zu schicken.

und sofort erst mit 65 in pension.

Nora
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Genau!

Probleme werden hier künstlich erzeugt! Und wo bleibt der gleiche Lohn für die gleiche Arbeit?

Ba.Ge.
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Geschlechtsunterschied laut Kollektiv?

Wäre mir nicht bekannt…

Wenn Frauen halt oft weniger Stunden arbeiten und meist weniger verhandlungsfreudig sind, ist das aber bitte nicht die Schuld der Männer oder der Firmenchefs 🤔
Das sag ich als Frau jetzt halt amal…