Theater Wolkenflug"Medea": Auf den Spuren einer unbegreiflichen Tat

Wenn Liebe zu Hass wird: Im Klagenfurter Burghof ist ab kommenden Mittwoch die „Medea“ zu sehen.

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Magda Kropiunig und Kai Möller © Maurer/Wolkenflug
 

Eine Frau bringt ihre Kinder um, um sich an ihrem untreuen Ehemann zu rächen: Es ist eine unbegreifliche Tat, der sich das Theater Wolkenflug heuer mit der „Medea“ annähert. Ute Liepold hat das Stück von Euripides, das auf das Jahr 431 vor Christus datiert wird, „entkernt und auf die Beziehung von Medea und Jason reduziert“, erzählt Liepold. Dann hat sie andere Texte – etwa von Grillparzer und Christa Wolf - „angelagert“: „In den Proben haben wir dann geschaut, was funktioniert und was nicht funktioniert. So ist eine Fassung entstanden, die man nur bei uns sehen kann.“

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