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Serie ''Und was jetzt?''Im Musilmuseum hofft man auf ein "literarisches Sommermärchen"

Heimo Strempfl, Leiter des Musilmuseums, über die Wiedereröffnung mit einem „schwebenden Sofa“, das „Sprachzimmer“ und den Klagenfurter Literaturkurs.

Heimo Strempfl Leiter Musilmuseum Klagenfurt Jaenner 2021
Heimo Strempfl vor den Porträts von Christine Lavant und Ingeborg Bachmann © Markus Traussnig
 

Ab Montag (8. Februar) dürfen die Museen wieder öffnen. Was wird neben der Dauerausstellung zu Musil, Lavant & Co. im Musilmuseum zu sehen sein?
HEIMO STREMPFL: Unter anderem ein „schwebendes Sofa“. Das Künstlerduo 1000& bezieht sich in der Installation auf einen Begriff bei Robert Musil, das „Schmeichelzimmer“. Einen solchen Raum hat der Autor mit einer jungen Frau, die das Modell für die Figur der „Tonka“ in der gleichnamigen Erzählung ist, selbst regelmäßig aufgesucht. Das „schwebende Sofa“ verweist aber auch auf das Mehrdeutige in Musils Werk.

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