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Von "Beatles" bis "Dune"Fünf Graphic Novels über die man spricht

Der Wiener Verlag „Bahoe Books“ hat sich als verlässlicher Lieferant dokumentarischer und historischer Graphic Novels etabliert. Aktuell: „The Beatles“, „Die Wilden“ und „Die Kinder der Résistance“. „Dune“ und „Die Mauer“ aus dem Splitter-Verlag verarbeiten Ängste unserer Zeit.

"The Beatles" mit ihrem Manager Brian Epstein
"The Beatles" mit ihrem Manager Brian Epstein © Bahoe Books
 

"The Beatles"

Wer ist eigentlich Paul Cole? Einer der berühmtesten Passanten der Welt. Als die „Beatles“ über einen Zebrastreifen in der Londoner Abbey Road schreiten, steht er im Hintergrund. Und findet damit seinen Platz auf einem ikonischen Foto und denkwürdigen Platten-Cover.
Die Anekdote um Cole zeigt, mit welcher Detailverliebtheit die Graphic Novel „The Beatles“ von Michels Mabel sich dem Phänomen der vier „Liverpudlians“ nähert: 24 Zeichner und Zeichnerinnen reisen in 24 Kapiteln mit Paul McCartney, John Lennon, Ringo Star und George Harrison in die Vergangenheit und schaffen mit gezeichneten Geschichten eine Nähe, die über die dokumentarischen Einleitungskapitel hinausgehen. Jeder Zeichner und jede Zeichnerin prägt einen eigenen Stil: Das in Pastell-Tönen gehaltene Kapitel von Anne-Sophie Servantie über die Hamburger Zeit der Band besticht durch Intimität, während die „Indische Reise“ von Martin Trystram das Psychedelisch und Transzendente dieser Reise durch seine Kolorierung unterstreicht. Die französische Graphic Novel wurde vom Wiener Verlag „Bahoe Books“ aufgelegt. Non-fiktionale, dokumentarische und historische Graphic Novels sind die Stärke von „Bahoe“, der sich 2016 professionalisierte. „Davor gab es ein freies Experimentieren mit Fanzines oder Plakaten“, erklärt Rudi Gradnitzer vom Verlag.

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