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Steirerin des TagesChristine A. Maier: Sie lehrt die Bilder laufen

Kamerafrau Christine A. Maier wurde zuletzt bei den FC-Gloria-Filmpreisen mit einer „Gloria“ geehrt.

Seit Anfang der 1990er steht die gebürtige Steirerin Christine A. Maier hinter einer Kamera – und lange war sie eine der wenigen auf weiter Flur © Privat
 

Im Vorjahr stand sie in ihrer alten Heimat hinter der Kamera: Bildgestalterin Christine A. Maier. Die gebürtige Steirerin drehte in der Obersteiermark unter der Regie von Claudia Müller eine neue Doku über die Sprache von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, verortet in der Landschaft von deren Kindheit zwischen der Krampen und Neuberg an der Mürz. „Das war eine essayistische Aufgabe“, erklärt die 51-Jährige. Und: „Es war sehr schön, ihre Sprache und Texte neu zu entdecken. Es ist, als ob die Worte in die Zellen gehen.“ Auch für eine zweite Doku über eine Pionierin zeichnet Maier Verantwortung: Sie fotografiert Sabine Derflingers („Die Dohnal“) Doku über die Feministin Alice Schwarzer. Die Liste ihrer Filme ist lang und beeindruckend.

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