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Cyberangriff MDR wurde Opfer von Hackern

Am vergangenen Samstag kam es zu einem Hackerangriff auf den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Website und App waren zeitweise lahmgelegt.

++ ARCHIVBILD/THEMENBILD ++ SCHWERWIEGENDER CYBERANGRIFF AUF AUSSENMINISTERIUM
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Laut Angaben von Spiegel.de wurde der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am Samstag, den 7. November Opfer von Hackern. Der Cyberangriff beeinträchtigte Website und App. Bereits am Samstagnachmittag bestätigte der MDR auf Twitter, dass es aktuell "technische Probleme" auf Mdr.de gebe. "Zeitweise konnten keine neuen redaktionellen Beiträge auf der Website oder über die App veröffentlicht werden", schrieb der Spiegel, was diesem auch durch einen Sprecher des MDR bestätigt wurde: "Da die Firewall, über die unsere Verbindungen ins Internet laufen, über IP-Adressen mehrfach angegriffen wurde, konnten zum Beispiel unsere digitalen Angebote nicht im gewohnten Ausmaß aktualisiert werden."

Sämtliche Stellen, einschließlich des zentralen Sendehauses in Leipzig, waren von dem Angriff betroffen. Es heißt, dass es sich um einen sogenannten DDos-Angriff gehandelt habe: Distributed Denial of Service (DDoS) ist eine der am häufigsten genutzten Angriffsmethoden von Cyber-Kriminellen. Ihr Ziel ist es, einen Internet-basierten Dienst - in diesem Fall Website und App - zu verlangsamen oder zum Absturz zu bringen. Mit einer großen Masse an digitalen Anfragen geflutet, sodass die Last für die Server zu groß wird, konnte der reguläre Betrieb für eine gewisse Zeit nicht aufrechterhalten werden.

Bislang gibt es keine Informationen über die Motivation hinter der Attacke. Zum Zeitpunkt des Angriffs fand in Leipzig eine Demonstration der "Querdenken"-Bewegung statt, bei der es zu zahlreichen Angriffen auf Journalisten, Beamte und Zivilisten kam.

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