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Judith Schalansky „Die Lavant zahlt auch in der Kunst mit barer Münze“

Judith Schalansky wird am Sonntag, 11. Oktober, mit dem Christine-Lavant-Preis ausgezeichnet. Ein Gespräch über die Kärntner Dichterin, den Blick vom Rand auf die Gesellschaft und einen geplanten Virenatlas.

"Die Lavant war mir lange eine fremde Gestalt, die ich aus dem Augenwinkel wahrgenommen habe", sagt Schalansky
"Die Lavant war mir lange eine fremde Gestalt, die ich aus dem Augenwinkel wahrgenommen habe", sagt Schalansky © Sven Gatter
 

Sie bekommen heute in Wien den Christine-Lavant-Preis. Welche Beziehung haben Sie zur Kärntner Autorin?
Judith Schalansky: Das ist ja das Schöne an einem Preis. Er stiftet Beziehung, stellt Verbindungen her, spürt Verwandtschaften auf. Eine sehr lebendige Form der Denkmalspflege. Ich bin der Jury jedenfalls überaus dankbar dafür, mir mit ihrer Wahl einen der denkbar schönsten Anlässe gegeben zu haben, mich endlich rückhaltslos auf das wilde Werk der Christine Lavant einzulassen.

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