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Universal und AMCEin Deal mit weitreichenden Folgen

Universal und die Kinokette AMC haben ihren erbitterten Streit beigelegt: Nach 17 Tagen dürfen Filme jetzt gestreamt werden.

AMC darf in den USA 17 Tage exklusiv Filme vertreiben - dann wird gestreamt
AMC darf in den USA 17 Tage exklusiv Filme vertreiben - dann wird gestreamt © (c) AFP (VALERIE MACON)
 

Früher, ja früher war sowieso alles anders. Da war zuerst das Kino und dann das Kino. Als irgendwann die VHS-Kassette ihren weltweiten Siegeszug antrat, dauerte es immer noch eine ziemlich lange Zeit bis man den Kinofilm in der Videothek ausleihen konnte.

Die weltgrößte Kinokette AMC und das Filmstudio Universal haben jetzt genau um solche Fragen gestritten: Bisher waren neue Filme über mehrere Monate ausschließlich im Kino zu sehen. Die Zeit vom Kinostart bis zum Online-Verleih ist in den vergangenen Jahren kürzer geworden. Im Frühjahr brachte Universal den Film "Trolls World Tour" gleich in den Online-Verleih. Ergebnis: 100 Millionen Dollar allein in den USA. AMC (in Deutschland gehören die UCI-Kinos dazu) kündigte daraufhin an, keine Universal-Streifen mehr zu zeigen.

17 Tage nur im Kino

Jetzt haben AMC und Universal sich geeinigt: 17 Tage dürfen Filme exklusiv im Kino gezeigt werden, danach könne man ihn streamen. AMC-Chef Adam Aron ist mit dem Ergebnis zufrieden: Ein Film würde an den ersten drei Wochenenden das meiste Geld einspielen. Die Kinowirtschaft erlebte in den vergangenen Jahren einen weltweiten Boom. Nachdem der Deal jetzt für die USA ausgehandelt worden ist, soll jetzt Europa folgen.

Grundsätzlich verändert diese Einigung aber die bisherige Exklusivät der Kinos. Wie sich die Umsätze (auch in Zeiten der Corona-Pandemie) entwickeln, wird man sehen.

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