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InterviewTheater LeBe in Graz: Vom Dornröschenschlaf wach geküsst

Das Theater LeBe bespielt ab 1. Juli den Theaterhof im Freien mit "Lebe unter Sternen" und wandert ab 15. Juli mit "Love Letters" in den neu gestalteten Saal. Rosie Belic und Nikolaus Lechthaler im Gespräch.

Theater unter Sternen in der Grazer Herrgottwiesgasse: Nikolaus Lechthaler und Rosie Belic © LeBe
 

Wie hat sich der Innenhof beim Theater LeBe als Spielort-Alternative ergeben?
ROSIE BELIC: Die Idee gibt es schon seit der Eröffnung unseres Theaters 2008. Durch unzählige Sommertheater-Produktionen in diversen Höfen in der Innenstadt geeicht, schien es uns eine geeignete Alternative zu sein, um eine „nicht gut gelaufene Saison“ zu kompensieren. Und die ist heuer Corona bedingt gewaltig schief gegangen! Nach zwei vom Publikum gestürmten Produktionen ( „Es war die Lerche“, „Mit Deinen Augen“) kam der Lockdown. „Besuch bei Mr. Green“ mussten wir am Tag der Premiere absagen, „Zwei Männer ganz nackt“ auf die nächste Saison verschieben. Unser Theater verfiel über zwei Monate in einen Dornröschenschlaf. Aber jetzt wollen und müssen wir endlich das LeBe wieder wach küssen! Die Idee „LEBE unter Sternen“ reifte als Open-Air-Alternative im Hof unseres Theaters, um die Angst vor zu viel Nähe im Innenraum zu nehmen. Das war etwas blauäugig gedacht. Wir hatten nicht mit den harten Auflagen der Behörden gerechnet.

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