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Gigantismus als Marke Bilder aus Christos Kunst und Leben

Der Verhüllungskünstler Christo ist am Sonntag im Alter von 84 Jahren in New York gestorben.

Christo im Jahr 2016 in Saint-Paul-de-Vence in Südfrankreich, wo er eine Mastaba aus Ölfäsern aufbaute. Die Maße: 9 Meter hoch, 17 Meter lang und 9 Meter breit. Die Mastaba war sein letztes großes Projekt.

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Viele Arbeiten Christos waren Publikumsmagneten. So auch die "Floating Piers", die der der Künstler 2015 am Iseosee realisierte. Stege mit einer Fläche von 75.000 Quadratmeter machten den See begehbar.

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Es war das erste Großprojekt, dass Christo ohne seine Frau vollendete. Innerhalb weniger Monate kamen 1,3 Millionen Menschen, um das Projekt zu begehen.

(c) APA/AFP/MARCO BERTORELLO (MARCO BERTORELLO)

Auch nach dem Tod seiner Frau Jeanne-Claude 2009, war der Künstler weiter aktiv. Die beiden hatten sich 1958 durch einen Porträtauftrag kennengelernt. Ihr erstes gemeinsames Projekt hatten sie 1961: 89 Ölfässer blockierten eine Straße in Paris. Ein Jahr später wurde geheiratet.

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Im Februar 2015 waren im New Yorker Central Park für zwei Wochen 7503 safrangelbe Metalltore aufgestellt. Es handelte sich - wie so oft bei Christo - um ein Langzeitprojekt. Das Genehmigungsverfahren für dieses Kunstwerk lief seit 1979.

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Christo und Jeanne-Claude: Ein Künstlerpaar und ein Markenname. Das Bild wurde 2009 in Wien aufgenommen, wo die beiden ein gemeinsames Projekt vorstellten: der verhüllte Flakturm im Arenbergpark in Wien. Allerdings: Es handelte sich bloß um eine Briefmarke.

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Eigentlich hätte Christo das Wien-Projekt gerne in die Realität umgesetzt, doch die erhoffte Genehmigung erhielt er nie.

APA

Christo und Jeanne-Claude präsentierte in der Rostocker Kunsthalle 2006 Entwürfe zu ihrem Projekt "Over the River", einer Verhüllung des Flusses Arkansas. Christo kämpfte jahrelang darum, realisiert wurde das Projekt nie.

APA/dpa-Zentralbild/Jens Büttner

1985: Christo (rechts) im Gespräch mit dem französischen Kulturminister Minister Jack Lang. Im Hintergrund ist die verhüllte Pont Neuf in Paris zu sehen.

AFP
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