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Ikone des französischen Kinos Leinwandstar Michel Piccoli gestorben

Er dreht mit Größen wie Brigitte Bardot, Romy Schneider, Alfred Hitchcock und Nanni Moretti. Nun ist die Leinwandikone Michel Piccoli im Alter von 94 Jahren gestorben.

Er hat Romy Schneider geküsst, Nacktszenen mit Brigitte Bardot gedreht und für Regisseur Nanni Moretti den Papst gespielt. In mehr als 200 Filmen hat Michel Piccoli immer wieder überrascht. Nun ist die Ikone des französischen Kinos im Alter von 94 Jahren an einem Schlaganfall verstorben.

(c) AP (Laurent Gillieron)

Mit Romy Schneider drehte er sechs Filme, etwa "Die Dinge des Lebens" und "Das Mädchen und der Kommissar". Sie seien manchmal schwach geworden und hätten sich zu nicht immer "ehrlichen Gesten" hinreißen lassen, gestand Piccoli mit 90 in seiner Autobiografie, doch das habe nicht die Freundschaft zerstört, die beide miteinander verbunden habe.

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Er war ein Großer seine Zunft und kannte alle Größen: Michel Piccoli hier mit Sänger Serge Gainsbourg.

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Michel Piccoli war eine Kämpfernatur. Im Beruf wie auch im Privatleben. Er ließ kein Filmfestival und keine Premiere aus, um auf die prekäre Situation des Schauspielerberufs hinzuweisen.

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Bei der Premiere von "Habemus Papam" in Cannes 2011: Michel Piccoli, Regisseur Nanni Moretti und die Schauspielerin Margherita Buy.

(c) dapd (Francois Mori)

Piccoli mit Regisseur Jean-Luc Godard.

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  Piccoli im Jahr 1966 mit der Sängerin Juliette Greco, mit der er auch verheiratet war.

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So kennt man ihn: Intensiver Blick, aber niemals aufdringlich.

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Doch nicht nur vor der Kamera brillierte er, Piccoli war auch ein begnadeter Theaterschauspieler.

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Michel Piccoli und Romy Schneider.

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Geboren wurde der Spross einer Musikerfamilie am 27. Dezember 1925. Sein Vater war Violinist, seine Mutter Pianistin. Die kreative Laufbahn war auch Piccoli beschieden, wenngleich er eine andere Ausdrucksform als jene seiner Eltern wählte. Diese hatte er in seiner vor vier Jahren ...

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... erschienen Autobiografie als ohne Leidenschaft beschrieben. Er kam nach dem Tod des von seiner Mutter über alles geliebten Bruders zur Welt. Seine ganze Kindheit über habe er mit einem Phantom gelebt. "Das Theater war in erster Linie der Wunsch gewesen zu fliehen", offenbarte Piccoli. 

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So zog es ihn nach seiner Schauspielausbildung auf verschiedene Bühnen, bevor ihn sein Weg ab 1960 zum Film führte.

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Piccoli war mehrfach verheiratet, hier mit seiner Frau Ludivine Clerc.

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