AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

AnalyseExit der Verantwortungsträgerin - und genau keiner wundert sich

Ulrike Lunaceks Rücktritt beschreibt nicht nur das persönliche Versagen einer unerfahrenen Kulturpolitikerin, er wirft auch grundsätzliche Fragen über grüne Politik auf.

++ ARCHIVBILD ++ LUNACEK OFFENBAR UNMITTELBAR VOR RUeCKTRITT
Ulrike Lunacek: zu zögerlich in der Krise © APA/HANS KLAUS TECHT
 

"Ich musste feststellen, dass ich mit meinen Stärken keine positive Wirkung mehr erzielen konnte." Überraschend kommt der Schritt nicht. Ulrike Lunacek tritt zurück, die grüne Staatssekretärin für Kunst und Kultur hat nach nicht einmal einem halben Jahr aufgegeben. Zuletzt war die Kritik an ihr immer schärfer geworden: Die Kulturszene fühlte sich von ihr in der Coronakrise nicht vertreten. Zu Recht: Während Lockerungspläne und Vorgehensweisen in anderen Branchen längst fixiert sind, wartet die von den Restriktionen des Lockdown überdurchschnittlich betroffene Szene noch immer auf den angekündigten Stufenplan zur Wiederbelebung des Kulturgeschehens.

Kommentare (9)

Kommentieren
Isidor9
0
1
Lesenswert?

Grünes Waterloo

Eine Riesenschlappe für die GrünInnen.
Da hat es sich eben gerächt, wenn man einer Altpolitikerin eine Position zumutet ,die sie überfordert und auch nicht interessiert. Was hat die ältere Dame für ein tolles, hochbezahlten, stressfreies Leben in Brüssel geführt! Die Künstler ,gewohnt verhätschelt und alimentiert zu werden , wurden von ihren Grünen getäuscht. Und sind nun ent- täuscht. Flugs war ihre Grünaffinität weg. Viele hätten vielleicht sogar freiheitlich gewählt,wenn die ihnen die erwünschten Unterstützungen geliefert hätten. Zuerst das Fressen ,dann die Moral, fürchte ich.
Das selbstgerechte und wehleidig selbstüberhebende Gewinsel vieler Künstler ist auch irgendwie abstossend. Jede Putzfrau ,jede Hoferverkäuferin, jeder Arzt ,jede Krankenschwester,jeder Busfahrer, jede Kindergärnerin ,jeder Bäcker und jede Mechanikerin oder Friseurin ist wichtiger als irgendein selbsternannter Künstler. Das haben wir halt auch gelernt. Und das sollten die Herren und Damen Künstler endlich erkennen und leisertreten. Oder was Brauchbares Lernen.

Antworten
ASchwammerlin
0
2
Lesenswert?

Kultur ist für die Politik klar definiert

Jedermann, Bregenzer Festspiele, Burgtheater etc. Dafür darf jedes kleine Rock Festival brav Steuern abliefern, um die Großen zu finanzieren! Wenn man die Kulturverantwortlichen in Österreich nach NIGHTWISH fragt, bekommt man wahrscheinlich die Antwort, das ist ein Waschmittel! Grün ist da nicht anders, der Herr Kogler wird beim nächsten Opernball mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Frack antanzen!

Antworten
wedef1
4
4
Lesenswert?

Subventionen

Ich finde es schon bemerkenswert, dass die, die jetzt am lautesten schreien, wie Föttinger oder Kusej, der alle, die nicht seiner Meinung sind als plemplem bezeichnet, am meisten von der öffentlichen Hand bekommen. Die Josefstadt 15 Millionen und die Burg 50 Millionen an Subventionen pro Jahr. Soviel zum Thema in Österreich hat die Politik für Kultur nichts übrig.

Antworten
CWM61
32
19
Lesenswert?

Wie kann man....

Es ist eine Entscheidung welche zu bewundern ist, denn wenn die Führungsriege einen nicht lässt wie sollte man da etwas erreichen!!?? Wie man sieht hat in Österreich die Politik für Kultur nichts übrig!!! Dafür für Fußball, denn da hat man sich sehr wohl GROSSE Gedanken gemacht wie man einen Neustart hinbekommt!!! Ein weiteres Kapitel wo man sich fragen kann wo wird das Enden???

Antworten
Miraculix11
1
5
Lesenswert?

Der Unterschied ist klar

Für Fußball hat man sich sehr wohl GROSSE Gedanken gemacht wie man einen Neustart hinbekommt!!! Stimmt. Für Wirte und andere Branchen auch. Für Kultur hat sich eine Staatssekretärin KEINE grossen Gedanken gemacht wie man einen Neustart hinbekommt!!!

Antworten
alsoalso
56
28
Lesenswert?

Kartenhaus stürzt ein

Schwarz - Grün ist bald Geschichte. Wasser predigen und Wein trinken ist noch nie gut gegangen. Große Sprüche, wie koste es was wolle, stellen sich als Schaumschlägerei heraus. Die großzügig hinaus posaunten Hilfen kommen nur in einem großen Bürokratiedschungel spärlich, viel zu gering und verspätet daher. Die Kulturszene hat wortgewaltige und darstellerisch fähige Köpfe, im Gegensatz zu anderen in Arbeit verstrickten Gruppen, die ein Erdbeben auslösen. Dazu kommt zum gleichen Zeitpunkt ein Bundeskanzler als Chef, der sich mit seinem blamablen Auftritt die Glaubwürdigkeit genommen hat.

Antworten
Henry44
0
3
Lesenswert?

Die Hilfen kämen nicht nur spät, sondern seien auch gering,

schreiben Sie. Kennen Sie die Größenordnung eines Jahresbudgets und jene des geplanten Hilfsbudgets?

Offensichtlich nicht, denn es werden mindestens 30 Milliarden Euro finanziert werden müssen, falls dies überhaupt reichen sollte. Gering?

Antworten
reschal
4
19
Lesenswert?

alsoalso

Sie scheinen also alles zu können. Super, bewerben Sie sich als neuer Teamchef. Das kann auch jeder.

Antworten
pholub
10
24
Lesenswert?

Echt?

Wäre Ihnen saufen, rauchen, koksen und abkassieren lieber?

Antworten