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Kritik Klagenfurter EnsembleVerzweifelte Komik voll stiller Poesie für das "Mädchen"

Starke Bilder, wenig Worte: Regisseurin Angie Mautz setzt Aki Kaurismäkis „Mädchen aus der Streichholzfabrik“ eindringlich in Szene.

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Es ist eng und kalt und lieblos: Nadine Zeintl in der Titelrolle mit Gerhard Lehner und Brigitte Souček als Eltern © klagenfurter ensemble
 

Die wenigen Sätze, die gesprochen werden, sind starker Tobak: „Nichts berührt mich weniger als deine Zuneigung.“ Da ist der One-Night-Stand des Mädchens Iiris mit dem Macho Aarne schon vorbei und Iiris sinkt immer tiefer in das Elend zwischen ungewollter Schwangerschaft und herzlosem Elternhaus. Doch anders als bei Hans Christian Andersens Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ stirbt beim lakonischen finnischen Autorenfilmer Aki Kaurismäki nicht die tragische Heldin, sondern ihre lieblose Umgebung.

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