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Wien36. Donauinselfest: Tag Zwei mit Ambros, Seiler & Speer und Regen

Angesichts der nur mäßig-freudigen Wetteraussichten, sollten die Besucher den Regenschutz nicht vergessen. Aber: Regenschirme sind am Festgelände verboten und werden abgenommen.

36. DONAUINSELFEST: BESUCHER
Freitag spielte das Wetter noch mit © APA/HERBERT P. OCZERET
 

Tag Zwei des Wiener Donauinselfests: Am heutigen Samstag werden wieder Massen in Richtung Insel ziehen, um Party zu machen und Konzerte zahlreicher (Austro-)Musikgrößen zu besuchen. Auf dem Programm stehen heute u.a. Wolfgang Ambros, Seiler & Speer, Christina Stürmer, Die Seer und der Rapper Yung Hurn. Was das Wetter anbelangt, so heißt das Motto heute wohl: "No risk, no fun."

Laut dem Meteorologen Christian Csekits von Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, der für das Donauinselfest das Wettergeschehen überwacht, kann es heute zeitweise sehr nass werden. Am Nachmittag, wenn immer größer werdende Besuchermassen Richtung Insel strömen, wird es zunächst wolkig. Zeitweise gehen dann auch Regenschauer und Gewitter nieder, kündigte er in einem schriftlichen Update am Vormittag an. Dabei könne es auch kräftig schütten. Zumindest eine gute Nachricht hat Csekits: "Es handelt sich aber nicht um Dauerregen, somit gibt es zwischendurch auch trockene Phasen." Auch am Abend und in der Nacht bleibe es wechselhaft mit teils gewittrigen Regengüssen. Die Höchsttemperatur liegt bei etwa 26 Grad.

Buntes Programm

Am Nachmittag stehen zunächst Spiel und Spaß im Vordergrund: So gibt es beispielsweise Rettungshunde- und Polizeihundevorführungen und auch die Wasserrettung zeigt, was sie kann. Ein alljährlicher Magnet ist auch der Bag Jump. Dabei handelt es sich um einen mehrere Meter hohen Turm, von dem man sich auf ein überdimensionales Luftkissen stürzt. Zusätzlich gibt es spezielles Programm für Kinder. Der Bogen spannt sich dabei vom Kasperltheater über Kinderschminken bis hin zum Ringelspielfahren.

Wien: Große Party beim Donauinselfest

Eine Million Besucher pilgerten am Freitag zum größten Gratis-Open-Air-Festival in Österreich. 

Das Wetter spielte am Freitag noch mit, am Samstag war Regen angesagt.

1.500 Künstler treten auf den verschiedensten Bühnen auf. 

Mit einem routinierten Auftritt hat die schwedische Rockband Mando Diao den Abend am Wiener Donauinselfest auf der Hauptbühne, die am Freitag von Ö3 bespielt wurde, beschlossen. 

Mit zwei neuen Songs belohnten sie ihre Fans mit einem Vorgeschmack auf das kommende Album. Insgesamt zählten die Veranstalter am ersten Festivaltag eine Million Besucher.

Mando Diao, die heuer das 20-jährige Bandjubiläum feiern, sind keine Neulinge am Donauinselfest, sie traten bereits vor zwei Jahren als Headliner auf der FM4-Bühne auf. Bei ihrem Auftritt am heutigen Freitag setzte die ganz in Schwarz gekleideten Band auf eine Mischung aus Songs des neuesten Albums "Good Times" und alten Hits.

Das Publikum, das trotz der fast angestrengt wirkenden Bemühungen der Band, für Stimmung zu sorgen ("Put your hands up!" und "Scream!" rief Sänger Björn Dixgard nicht nur einmal in die Menge), zunächst etwas zurückhaltend reagierte, zeigte sich vor allem bei den älteren Songs begeistert.

Auch einen Vorgeschmack auf das neue Album, das im Herbst veröffentlicht wird, gab es. Die beiden durchaus eingängigen und tanzbaren Songs "He Can't Control You" und "One Last Fire" wurden mit viel Jubel vom Publikum aufgenommen, was der sonst eher streng dreinschauende Dixgard mit einem Lächeln und Kusshändchen goutierte.

Folkshilfe trat auf der heute als Ö3-Bühne firmierenden großen Festbühne auf - unmittelbar nach dem Gig von Jugo Ürdens auf der FM4-Stage. 

 Jugo Ürdens traf auf dem FM4-Bühne auf ein Publikum, das sich offenbar schon gut im Festivalmodus eingefunden hat.

Die Stimmung im Arenagraben direkt vor der Stage war quasi von der ersten Sekunde des gelungenen, nur kurzfristig durch technische Macken unterbrochenen Auftritts ausgelassen. Wobei so manche hektische Bewegung ganz andere Gründe hatte. Statt den angekündigten Gelsen machten sich nämlich zahlreiche überaus hartnäckige Maikäfer über das Publikum her.

Ihre Wien-Premiere feierte die Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann. 

Die einstige Castingshowgewinnerin machte vor allem in Deutschland Karriere. Das ist kein Wunder, ist sie doch einer der musikalischen Schützlinge von Stefan Raab.

Die Sängerin mit ihrer souligen Stimme verbreitete mit ihrer Band trotz der Schwere solcher Gedanken wunderbare Frühsommerabendstimmung.

 Sie tanzte viel, motivierte das Publikum zum Mittanzen und präsentierte exotische Instrumente - konkret ein Walliser Hackbrett.

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Auf einigen Bühnen wird auch schon erstes Musikprogramm geboten. So gibt es auf der JG-Bühne einen Auftritt von Daniele Negroni (17.00 Uhr). Er ist bekannt aus den TV-Shows "Deutschland sucht den Superstar" und "Dschungelcamp". Weiters zu hören bekommen die Festbesucher die singende Ex-Skirennläuferin und nunmehrige Dancing-Stars-Gewinnerin Lizz Görgl. Sie sorgt auf der BAWAG-PSK-Bühne für Unterhaltung (18.30 Uhr).

Die publikumsträchtigen Konzerte finden vor allem am Abend statt. Ein Auszug aus dem Programm: Auf der Festbühne, die am heutigen Samstag von Radio Wien bespielt wird, reichen sich Christina Stürmer (19.40 Uhr), Wolfgang Ambros (21.00 Uhr) und schließlich Seiler & Speer (22.30 Uhr) die Mikros weiter. Auf der FM4-Bühne ist der mehrfache Amadeus-Gewinner Leyya (19.45 Uhr) und später der Wiener Rapper Yung Hurn (22.40 Uhr) angekündigt.

Ziemlich zeitgleich geben auf der Schlagerbühne Die Seer ein Konzert (22.20 Uhr). So richtig die Post unter den jungen Festbesuchern geht traditionell bei der Electronic-Music-Bühne ab, wo DJs für laute Beats und Bässe sorgen. Heute mit dabei ist u.a. Mike Williams (20.30 Uhr). Wer mehr Ruhe sucht: Im Kulturzelt locken u.a. Lisa Eckhart mit "Die Vorteile des Lasters" (19.00 Uhr) und anschließend Andreas Vitasek mit "Austrophobia" (20.00 Uhr).

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