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AusstellungKein Mampf - Kunst oder geschmackslos?

Der Grafikdesigner Andreas Joska zerstückelt Hitlers "Mein Kampf" in einzelne Buchstaben, um daraus ein Kochbuch zu basteln.

Kein Mampf © Andreas Joska
 

Der Grafikdesigner Andreas Joska zerstückelt Hitlers "Mein Kampf" in einzelne Buchstaben, um daraus ein Kochbuch zu basteln. Einige der Rezepte werden seit 8. Mai im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes im Alten Rathaus in Wien gezeigt.

Der Künstler startete das Projekt am 20. April vor zwei Jahren, nachdem das Urheberrecht für das Buch 2015 erloschen war. "Durch die mediale Präsenz des Themas erwachte in mir der Wunsch, dieses Buch in seine einzelnen Buchstaben zu zerschneiden, also zu atomisieren. Im April 2016 begann ich mit der Arbeit. Nach meinen Berechnungen wird das Buch in etwa 18 Jahren fertig zerschnitten sein", so Joska.

Die Buchstaben werden in einem Setzkasten geordnet und zu Kochrezepten und letztendlich einem Kochbuch mit dem Titel "Kein Mampf" zusammengefügt.

 

Warum ausgerechnet Kochrezepte? "Durch ihren Anleitungscharakter und ihre weitgehende Wertefreiheit stehen sie im Kontrast zum Ausgangswerk. Außerdem ähnelt das 'Upcycling', mittels Zerkleinern, Durchmischen und Zu-etwas-Besserem-Zusammenfügen, dem Kochen."

Ausstellungsinfos

Kein Mampf - Die Transformation von "Mein Kampf" in ein Kochbuch

Wann? 8. Mai bis 29. Juni 2018
Werktags: Montag bis Mittwoch und Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag 9.00. bis 19.00 Uhr

Wo? Ausstellung Dokumentationsarchiv, Altes Rathaus, Wipplingerstraße 6-8, 1010 Wien (Eingang im Hof)

 

 

 

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