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Geheimnis gelüftetSo funktioniert David Copperfields bekanntester Zaubertrick

David Copperfield wegen des Vorwurfs der Fahrlässigkeit vor Gericht. Nun musste er einen seiner bekanntesten Zaubertricks verraten.

Copperfield im Gerichtssaal
David Copperfield bei der Verhandlung © AP/ Locher
 

David Copperfield (61) musste in einem Gerichtsverfahren verraten, wie er durch einen Zaubertrick Zuseher zum Verschwinden bringt. Der Grund: Ein Brite, der während des Tricks im  Jahr 2013 schwer verletzt wurde, hatte den Magier verklagt.

Gavin Cox sagte in seiner Aussage, er sei für den Trick auf finsteren Wegen von der Bühne weggeführt worden und in der Dunkelheit gestolpert. Copperfields Mitarbeiter hätten ihn durch einen Geheimgang geführt.  "Es war, als wäre ein Feueralarm losgegangen. Sie riefen: 'Beeilt Euch! Rennt, rennt, rennt!'", so Cox. Bei dem Sturz habe er eine Gehirnverletzung erlitten und müsse nun trotz Operationen mit bleibenden Schäden und einer Form von Parkinson leben. Der Anwalt des Klägers spricht von medizinischen Behandlungskosten von über 400.000 Dollar (ca. 323.000 Euro). 

Laut "Daily Mail" widersprechen Copperfields Anwälte den Anschuldigungen: "Die Illusion wird seit mehr als 15 Jahren aufgeführt, mit mehr als 100.000 Teilnehmern. Die Geschichte der Show spricht für sich." Produzent Chris Kenner verriet den Geschworenen nun bei dem Prozess, wie der Zauberer ein Dutzend Menschen von der Bühne verschwinden lässt.

Wie der Trick funktioniert:

Mitarbeiter werfen 13 aufblasbare Bälle ins Publikum und holen jene Zuseher, die einen Ball fangen, auf die Bühne. Auf dem Weg dorthin werden sie gefragt: „Können Sie rennen? Sind sie selbst Magier? Arbeiten Sie für die Presse?“ Beantwortet der Auserwählte alle drei Fragen mit "Nein", muss er sich mit zwölf anderen Zusehern in einem Käfig verstecken und eine Taschenlampe in die Hand nehmen. Dann fällt der Vorhang. Während das Publikum durch das Leuchten der Lampen der Annahme ist, dass sich die Gefangenen immer noch im Kasten befinden, werden diese durch dunkle Geheimgänge an das andere Ende des Saals gelotst. Wenn sich der Vorhang wieder lüftet, ist der Käfig leer und die 13 Personen kommen hinter dem Publikum wieder ans Tageslicht.

Bei dem Prozess wurde Kenner gefragt, ob es sich bei dem Trick um einen Hindernislauf handeln würde. Der Produzent verneinte. Die Zuseher würden jedoch erst während ihres Weges über den Ablauf informiert.

 

 

 

Kommentare (2)

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harri156
0
6
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Waaaaaaas?

Copperfield kann gar nicht zaubern? Mag ihn jetzt nicht mehr.....

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Alister
2
6
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Alltagstragik

Ist sicher noch eine der unspektakuläreren Nummern, die Herr Copperfield aufgeführt hat aber alles, mit zu viel überraschender Publikumsbeteiligung und gewissen Einsatz kann halt immer schief gehen und wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht. Schuld ist das Team des Magiers wohl vermutlich nicht aber die Verantwortung muss halt einfach irgendjemand tragen, damit der Rest von uns sich an solchen Tricks weiterhin amüsieren kann. ;)

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