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Beim StaatsbesuchSiebenjährige Salzburgerin spielt in China auf Mozarts Geige

Wenn Bundespräsident Alexander Van der Bellen nach Peking reist, hat er auch Mozarts Kindergeige. Auf dieser soll beim Staatsbankett die erst siebenjährige Anna Cäcilia Pföß aufspielen.

SIEBENJAeHRIGE GEIGERIN BEIM BUNDESPRAeSIDENTEN: VAN DER BELLEN / PFOeSS
Anna Cäcilia Pföß (7) spielt groß auf - der Bundespräsident ist begeistert © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Wenn Bundespräsident Alexander Van der Bellen
am heutigen Freitag an der Spitze einer über 200 Köpfe umfassenden Delegation aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur nach Peking reist, hat er ein ganz besonderes Gepäckstück dabei: Mozarts Kindergeige. Auf dieser soll dann am Sonntagabend (Ortszeit) beim Staatsbankett die erst siebenjährige Anna Cäcilia Pföß aufspielen.

Gastgeber beim Bankett ist Chinas Staatspräsident Xi Jinping. Die kleine Anna Cäcilia wird dabei Werke des in Salzburg geborenen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) sowie österreichische und chinesische Volksweisen vortragen. "Anna Cäcilia wird uns als Musikbotschafterin ins Reich der Mitte begleiten und damit Österreich als Kulturland repräsentieren. Sie wird das sicher ganz ausgezeichnet machen", sagte der Bundespräsident Freitag Mittag bei einem Treffen in der Hofburg kurz vor der Abreise nach China, bei dem Anna Cäcilia ebenfalls ein Stück zum Besten gab.

SIEBENJAeHRIGE GEIGERIN BEIM BUNDESPRAeSIDENTEN: VAN DER BELLEN / SCHMIDAUER / PFOeSS
Bundespräsident Alexander Van der Bellen (R), Ehefrau Doris Schmidauer (M) und siebenjährige Anna Cäcilia Pföß Foto © APA/HERBERT NEUBAUER

Am Klavier begleitet wird sie am Sonntag vom Präsidenten der Stiftung Mozarteum, Johannes Honsig-Erlenburg. Die Idee zu diesem Auftritt kam von der Stiftung Mozarteum. Mit Anna Cäcilia reisen auch ihre Mutter sowie die Direktorin der Mozartmuseen der Stiftung Mozarteum, Gabriele Ramsauer, und Geschäftsführer Tobias Debuch nach Peking, wie es aus der Präsidentschaftskanzlei hieß. Die Frau von Staatspräsident Xi Jinping ist übrigens selbst Sopranistin und China ist generell sehr interessiert an klassischer Musik.

Musikalische Familie

Anna Cäcilia Pföß stammt nach Angaben aus dem Umfeld des Bundespräsidenten aus einer sehr musikalischen Familie, ihre Eltern sind beide Musikpädagogen, sie ist das Jüngste von drei Kindern. Das Mädchen spielt seit 2014 Geige, zudem noch Ziehharmonika und
Gitarre. Sie ist mehrfache Preisträgerin von Prima la musica-Wettbewerben. Bühnenerfahrung hat Anna Cäcilia auch beim Salzburger Hirtenadvent als Hirtenkind gesammelt. Neben der Musik - die Siebenjährige liebt Mozart - gehören noch Reiten, Lesen und Autos zu ihren Leidenschaften.

 

Kleine Geigerin: Anna Cäcilia im Reich der Mitte

In der Hofburg

Anna Cäcilia Pföß in der Hofburg bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seiner Frau Doris Schmidauer.

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Kleine Virtuosin

Die Siebenjährige reist mit ihrer Mama im Troß des Bundespräsidenten mit nach China.

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Vorspielstunde

Beim Staatsbankett Chinas Staatspräsident Xi Jinping soll sie dort aufspielen.

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Wertvolles Instrument

Anna Cäcilias Instrument ist dabei ein ganz besonderes: die Kindergeige von Wolfgang Amadeus Mozart.

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Zuversichtlich

"Sie wird das sicher ganz ausgezeichnet machen", lobte der Bundespräsident die Kleine nach einer kurzen Vorspielstunde in der Hofburg.

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Großes Publikum

Die chinesischen Gastgeber wurden sicher aufmerksam  lauschen: Die Frau von Staatspräsident Xi Jinping ist selbst Sopranistin und China gilt generell als gutes Pflaster für klassische Musik.

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Großer Troß

Anna Cäcilia gehört zu einer rund 200-köpfigen Delegation aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

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Wertvolles Stück

Mozarts Kindergeige stammt vom Salzburger Hof-, Lauten- und Geigenbauer Andreas Ferdinand Mayr (1693-1764). Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde das Instrument in den 40er-Jahren des 18. Jahrhunderts gebaut.

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Vielseitig

Anna Cäcilia stammt aus einer sehr musikalischen Familie, ihre Eltern sind beide Musikpädagogen, sie ist das Jüngste von drei Kindern. Nebst Geige spielt sie auch noch Ziehharmonika und Gitarre.

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Mozarts Kindergeige stammt vom Salzburger Hof-, Lauten- und Geigenbauer Andreas Ferdinand Mayr (1693-1764). Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde das Instrument in den 40er-Jahren des 18. Jahrhunderts gebaut, die Größe liegt zwischen einer Viertel- und Halbgeige. Bis 1820 besaß Mozarts Schwester Maria Anna ("Nannerl") das kostbare Instrument, sie verkaufte es dann an Leopold Trestl in Neumarkt am Wallersee. 1829 veräußerte er die Kindergeige an den Volksschullehrer Adalbert Lenk. Dieser verkaufte 1877 die Geige an den Botschafter beim Heiligen Stuhl in Rom, Ludwig Johann Graf Paar. Am 5. Februar 1896 übergab sein Sohn das Instrument der Stiftung Mozarteum Salzburg. Die Kindergeige ist üblicherweise in Mozarts Geburtshaus ausgestellt.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und vier Vertreter der schwarz-blauen Bundesregierung brechen am heutigen Freitagnachmittag nach Peking auf, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird dort Sonntag früh erwartet.

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tannenbaum
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Kurz

in Indien, und Strache ist inzwischen Bundeskanzler! Liebe ÖVP, seht ihr jetzt endlich, was ihr angerichtet habt!

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georgXV
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?

ist dies eine Vergnügungsreise auf Kosten von uns Steuerzahlern ???
Wer bezahlt diese Reise für "die Direktorin der Mozartmuseen der Stiftung Mozarteum und deren Geschäftsführer" ???
Für wen oder was braucht die Stiftung Mozarteum eine Dirketorin und einen Geschäftsführer ???

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