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Markus Schleinzer arbeitet an zweitem Spielfilm

 

Nach seinem Pädophilie-Drama "Michael", das 2011 in den Wettbewerb von Cannes geladen war, wendet sich Markus Schleinzer mit "Angelo" nun einem historischen Stoff zu. Der zweite Spielfilm des Wiener Regisseurs gehört zu zehn Kinoprojekten, die der Filmfonds Wien bei seinem vierten und letzten Vergabetermin des Jahres mit insgesamt rund 1,7 Mio. Euro fördert.

Das historische Drama dreht sich demnach um die Figur des dunkelhäutigen Angelo Soliman, der im 18. Jahrhundert aus Afrika an den Wiener Hof kam und in der Adelsgesellschaft zu Berühmtheit gelangte - nach seinem Tod 1796 allerdings für einige Jahre ausgestopft als Wilder zur Schau gestellt wurde. Auch Marie Kreutzer erhält für den geplanten Nachfolger ihres Debütfilms "Die Vaterlosen" Projektentwicklungsförderung. In ihrer Komödie "Wir bleiben ja wir" beschließen drei Paare, gleichzeitig Eltern zu werden.

Herstellungsförderung geht an Franz Novotnys Politthriller "Deckname: Holec" über Helmut Zilk, Michael Riebls Sozialkomödie "Planet Ottakring" sowie Antonin Svobodas Mildife-Crisis-Komödie "Song" mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann.

Umstrittene Themen behandeln die drei geförderten Dokus: Mit "Last Shelter" widmet sich Gerald Igor Hauzenberger nach dem Prozess gegen Tierschützer ("Der Prozess") nun der Besetzung der Wiener Votivkirche durch Asylwerber, Thomas Fürhapter der pränatalen Diagnostik ("Auf den Tod des Kindes kann nicht verzichtet werden") und Christian Tod dem bedingungslosen Grundeinkommen ("What's wrong with a free lunch").

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