Rund 65.000 Kunstwerke umfasst die Sammlung der Gegenwartskunst der Albertina mittlerweile. Dass immer nur ein kleiner Teil davon zu sehen ist, liegt in der Natur der Sache. Dass das nicht allen Sammlern passt, auch – im Dezember hat etwa der Kunstsammler Rafael Jablonka seine Sammlung, die seit 2019 als Dauerleihgabe in der Albertina war, wieder abgezogen, denn für das Lager hätte man die Dauerleihgabe auch nicht hergegeben. Wenig verwunderlich also, dass Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder am Montag bei der Begehung des dritten Standortes der Albertina, dem ehemaligen Essl-Museum in Klosterneuburg, mit Nachdruck versichert: „Eine Sammlung hat keinen Sinn, wenn sie der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.“
Neueröffnung
Von Warhol bis Lassnig: Albertina reaktiviert das Essl-Museum
Die Albertina hat eine der größten Sammlungen der Gegenwartskunst in Österreich. Nun kommt mit dem ehemaligen Essl-Museum in Klosterneuburg ein dritter Standort hinzu. Zum Auftakt geizt man nicht mit großen Namen.
© Susanne Rakowitz