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UmfrageWer traut sich, Fußball im Büro zu schauen?

Beim Public Viewing, auf der eigenen Couch oder gar im Büro – wo verfolgen europäische Arbeitnehmer die Fußball-WM?

Tooor! Erlauben Arbeitgeber fußball am Arbeitsplatz? © (c) pixelliebe - stock.adobe.com
 

Die Online-Suchmaschine Jobswype wollte wissen, wie die FIFA WM 2018 von europäischen Arbeitnehmern verfolgt wird: Die aktuelle Umfrage zeigt, dass Fußball am liebsten in den eigenen vier Wänden, geschaut wird. Zuhause ist auch europaweit die häufigste Antwort – ob etwa 40 Prozent der Slowaken oder rund 60 Prozent der Polen, sie alle gehen dem Trubel der überall eingerichteten Public Viewing-Zonen oder der überfüllten Biergärten aus dem Weg.

Überraschend ist, dass etwa 45 Prozent der Österreicher gar nicht an den Spielen interessiert sind. Ähnliches Desinteresse für die Fußball-WM 2018 zeigen Tschechen (59 Prozent) und Slowaken (47 Prozent). Ausreißer ist Rumänien: beeindruckende 48 Prozent der Rumänen schauen sich die Spiele in der Arbeit an.

WM-Interesse im Büro

„Alle zwei Jahre, also bei Fußball-EM und -WM, herrscht Ausnahmesituation für die Fans und das sind nicht gerade wenige“, weiß Christian Erhart, Geschäftsführer Jobswype. Je nach Austragungsort, können die Spielzeiten auch in die Arbeitszeit fallen, was wiederum viele Arbeitnehmer während dieser Zeit entsprechend ablenkt. „Dagegen können Arbeitgeber wenig unternehmen. Zwar müssen sie das Fußballschauen während der Arbeitszeit natürlich nicht erlauben und ein Monat Betriebsurlaub ist auch nicht realistisch“, sagt Erhart, “aber ein WM-Verbot ist es auch nicht, wenn der Großteil der Belegschaft rebelliert“. Allerdings können sich gute Arbeitgeber dieses gesteigerte Interesse für den Ballsport durchaus zu Nutze machen, wovon dann sowohl das Betriebsklima, als auch die Gesundheit der Mitarbeiter profitieren.

Verfolgen Sie die FIFIA WM 2018 mit ArbeitskollegInnen? Foto © www.jobswype.at

Sinnvolle Maßnahmen

„Chefs können und sollten im Interesse des Betriebsklimas mit Verständnis reagieren. Regeln über die Verfolgung von Live-Tickern während der Arbeitszeit müssen der Belegschaft klar kommuniziert werden, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden“, rät Jobswype-Geschäftsführer Christian Erhart. „Es spricht auch nichts dagegen, nach der Arbeit die Beamer aus dem Konferenzraum für Spieleübertragungen zur Verfügung zu stellen.

Sind die Gäste bei solchen Public Viewings überwiegend aus der Firmenbelegschaft, können die Kosten, die entstehen, auch steuerfreundlich als Betriebsveranstaltung abgerechnet werden. Die Mitarbeiter werden es sicher schätzen, was zur Steigerung der allgemeinen Zufriedenheit führt“.

 

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