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Recht

Job: Was muss ich tun, wenn ich krank werde?

Grippe und nun? Die Experten der Arbeiterkammer erklären die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern, wenn sie krank sind.

Frösteln, Gliederschmerzen und Fieber: Sofort im Büro Bescheid sagen © (c) alphaspirit - Fotolia
 

FRAGE: Die Grippewelle rollt durchs Land und ich fürchte, dass ich mich auch angesteckt habe. Was genau muss ich tun, wenn ich wegen der Krankheit zu Hause bleiben muss.

ANTWORT: Wenn Sie krank werden, sind Sie verpflichtet, den Arbeitgeber unverzüglich die Arbeitsverhinderung (den Krankenstand) mitzuteilen. Das ist zumeist ein Anruf in der Firma, am besten zu Arbeitsbeginn oder noch davor. Anschließend sollten Sie unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen und sich krankschreiben lassen.

Arbeitgeber haben das Recht, eine Krankenstandbestätigung von Ihnen zu verlangen - auch für einen eintägigen Krankenstand. Gehen Sie daher auf jeden Fall zu Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin!

Krankenstand oder nicht? Ob eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Erkrankung vorliegt, entscheidet die behandelnde Ärztin. Im Krankenstand dürfen Sie nichts tun, was das Gesundwerden verzögern könnte.

Das bedeutet z. B., wenn jemand aufgrund einer Grippe oder eines grippalen Infekts im Krankenstand ist, darf er sich nicht im Freien aufhalten bzw. muss dies auf das Allernötigste beschränken (Arztbesuche, Gang zur Apotheke). Ist jemand wegen Depressionen krankgeschrieben, kann Spazierengehen ein Teil der Behandlung sein. Was zu tun ist, entscheidet im Zweifelsfall der Arzt bzw. sagt der gesunde Menschenverstand.

In der Bestätigung muss die Ursache (Krankheit oder Unfall) für Ihre Arbeitsunfähigkeit angeführt sein, aber nicht die Diagnose! Sie müssen nicht sagen, woran Sie leiden.

Kommentare (4)

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elektrosmoker
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sofort zum arzt

warum muß ich eigentlich zwecks krankschreibung !!in jedem fall sofort!! zum arzt?
warum kann ich meine erkältung, fieber und ähnliches nicht einfach abklingen lassen um danach zum arzt zu gehen, ohne das ich mich körperlich noch mehr schädige als ich schon bin??
ja ich weiß der arzt kann einen in bestimmten fällen rückwirkend krank schreiben, aber leider gilt das nicht für kopfweh, erkältung, grippe oder ähnliche krankheiten, bei denen man kaum autofahren oder gehen kann...!

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...

Weil du bin jemanden bezahlt bekommst der das recht hat zu erfahren warum du für dein Geld nicht arbeitest....

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elektrosmoker
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hast du gelesen was ich schrieb?

mir ging es um den arztbesuch - nicht um die meldung beim arbeitgeber. den kann man ja anrufen!
nur zum arzt muß ich sofort am gleichen tag, an dem ich krank werde, gehen!
und das seh ich halt nicht ein, da das ab und an ein ding der unmöglichkeit ist, bzw schon fast den tatbestand von nötigung erfüllt....! ganz davon abgesehn das man noch weitere leute gefährden könnte, in dem man sich krank und unkonzentriert in den verkehr wagt.
eine meldung abzusetzen ist ja nicht das problem!

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a39b53ba30cc4cf1977d467e6f94e70c
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..

leider fehlt auch in diesem bericht etwas wesentliches. in der bestätigung MUSS der arzt das voraussichtliche ende vom krankenstand eintragen. diesbezüglich gibt es ein urteil vom ogh. ist dies nicht der fall, kann der arbeitgeber eine neue korrekte bestätigung verlangen oder ab dem 3. krankenstandstag die entgeltfortzahlung einstellen. das liest die ak zwar nicht gerne und berät diesbezüglich auch immer wieder falsch, aber das ogh urteil steht. kommt man zu einer falschen firma ,die keine angst vor langen gerichtswegen hat, und die ak will klagen weil das entgelt eingestellt wurde,dann geht diese bis zum ogh und wird dort recht bekommen.

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