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KurzporträtsSie haben ihren Erfolgsweg gefunden

Sie sind um die 30. Sie bauen Start-ups auf oder führen Familienunternehmen in die Zukunft. Wie eine neue Generation ihre Erfolgswege findet.

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Mit Mut, Leidenschaft und Chuzpe: Fünf Karriere-Beispiele in den 30ern: vom Hightech-Laser-Start-up bis zum ­Familienunternehmen in vierter Generation, von der Online-Psychoberatung bis zur Wissens-App.


Hörenswert

In vierter Generation führt Lukas Schinko (32) die 1200 Mitarbeiter des Familien­betriebs Neuroth. 2010 übernimmt Schinko die Vertriebsleitung des Hörakustikers, im Oktober 2011 löst der damals 24-Jährige seine Mutter Waltraud an der Spitze der wachsenden Unternehmensgruppe ab. Deren nächster Meilenstein steht knapp bevor: Unter Schinkos Ägide sucht Neuroth im Süden von Graz einen neuen, größeren Standort für das europaweite Technik- und Logistikcenter.

Lukas Schinko (32) Foto © KK


Die Welt verbessern

Ihr Antrieb sei es, die Welt zum Besseren zu verändern, wird Bernadette Frech nicht müde zu betonen. Die 36-Jährige steht an der Spitze des Start-ups Instahelp, das sich auf psychologische Online-­Beratung spezialisiert hat. Am 4GameChangers-Festival in Wien wird Instahelp heuer als „Start-up of the Year“ ausgezeichnet, bei der Puls-4-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ holen Frech & Co. Ex-Run­tas­tic-Boss Florian Gschwandtner als Investor an Bord.

Bernadette Frech (36) Foto © KK


Der Wissenstransfer

Der Kärntner Alexander Pressinger (33), Absolvent der WU Wien, hat nach drei Jahren Entwicklungsarbeit sein Start-up „Klickerr“ marktreif gemacht. Die App hilft Anbietern dabei, ihr Wissen/Talent via Video-­Livechat – sofort – zu Geld zu machen. Ob Französisch-­Nachhilfe, Ernährungs­coaching, Systementwicklung, Steuerberatung, Autoreparatur oder Songwriting für klassische Gitarre. Umgekehrt kann Wissen gebucht werden. Weltweit. In 18 Ländern funktioniert Klickerr bereits.

Alexander Pressinger (33) Foto © Helmuth Weichselbraun


Hightech-Laser-Erfinder

Der aus Velden am Wörthersee gebürtige Thomas Jerman (37) hat es sich mit seinem Start-up Bright Red Systems zur Aufgabe gemacht, die Produktion von Wafern, das sind die in Reinräumen produzierten Grundplatten für elektronische Bauelemente, zu verbessern. Die Kanten der Wafer sind sehr empfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung. Mit – hellrot leuchtenden – Lasern hilft Bright Red Systems der Elektronikindustrie dabei, die Qualität von Produkten bereits während der Herstellung zu sichern, Fertigungszeiten zu verkürzen, also Ressourcen und Geld zu sparen. Unternehmenssitz von Bright Red Systems ist Graz.

Thomas Jerman (37) Foto © Sissi Furgler Fotografie



Kaffee, 4.0

Seit 2011 steht der heute 33-jährige Johannes Hornig an der Spitze des gleichnamigen Kaffee-Spezialisten und setzt damit die Tradition des Grazer Familienbetriebs in vierter Generation fort. Hornig junior verjüngt die Marke und baut den Onlinehandel massiv aus, der Umsatz des Unternehmens wächst kontinuierlich. Die Vision des Jungunternehmers? „Die innovativste und modernste Kaffeemarke Österreichs zu werden.“

Johannes Hornig (33) Foto © KK

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