Forschung aus Kärnten - FHImmobilien mit möglichst wenig CO2

Ein neuer FH-Studiengang widmet sich der Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Daniel Bednarzek leitet den neuen Studiengang
Daniel Bednarzek leitet den neuen Studiengang © Privat/FH
 

Buchstäblich beim Fenster hinaus heizen immer noch viele alte Gebäude – dabei geht wertvolle Energie verloren, der CO2-Ausstoß steigt. „Ein wesentlicher Anteil der Energieverschwendung passiert in unsanierten Bestandsgebäuden. Für den Klimaschutz besteht großes Potenzial“, sagt Daniel Bednarzek. Er wird den Studiengang Sustainable Real Estate Management leiten.

Nachhaltige Immobilienentwicklung also zu Deutsch. Das Masterstudium richtet sich an Architekten, Bauingenieure, Juristen und Betriebswirte, aber auch an alle Personen, die im Immobilienbereich tätig sind. Sie sollen nicht nur auf die Anforderungen der CO2-Neutralität beim Bauen vorbereitet werden, sondern auch ein soziales Bewusstsein entwickeln: Konfliktmanagement, Zukunftsforschung und Themen der Diversität werden am Studienplan eine Rolle spielen.

Technik- und Immobilienthemen wie Bauwerksdatenmodellierung (BIM) und Geoinformationssytem (GIS), Infrastrukturplanung und Mobilität sowie Immobilienrecht und -wirtschaft kommen dabei nicht zu kurz. Für Bednarzek liegt ein Schwerpunkt auf der hybriden Immobilienentwicklung: „Gebäude, die nur eine Funktion erfüllen, werden immer schwieriger umzusetzen. Es braucht flexiblere Lösungen, um auf gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel zu reagieren.“ Der berufsbegleitende Studiengang soll im Herbst 2022 starten – vorbehaltlich der Genehmigung durch die AQ Austria.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!