Auch wenn die Pandemie vieles verkompliziert, ist die internationale Kooperation zwischen den Hochschulen weiterhin virtuell möglich. „Der internationale Austausch während Corona ist nicht immer leicht, aber auch nicht unmöglich“, sagt Monika Auinger. Sie betreut die Mobilitätsprogramme im International Relations Office der FH.

In dieser Funktion ist Auinger auch für die „International Credit Mobility“ – kurz ICM – zuständig. Seit 2016 ist die FH an dieser Förderschiene des EU-Programms Erasmus+ angedockt. Ziel ist es, den Austausch mit Universitäten außerhalb der EU zu fördern. Knapp 500.000 Euro an Förderungen wurden in diesem Rahmen bereits gewährt, unter anderem für Austauschprojekte in Algerien, Russland, Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Tansania, Namibia und Südafrika.

„Dadurch sind viele Forschungsnetzwerke entstanden, die nun virtuell fortgesetzt werden. Die FH konnte aber auch Gastlehrende gewinnen, die ganz neue Perspektiven in die Lehre einbringen“, sagt Auinger. In der Regel würden Studierende vier bis fünf Monate im Ausland verbringen. Mitarbeiteraufenthalte seien dagegen kürzer und meist auf wenige Tage bis Wochen begrenzt.

Auch die virtuelle Vernetzung im internationalen Umfeld funktioniere laut Auinger reibungslos. Bestehende Kooperationen in Lehre und Forschung könnten erweitert und neue aufgebaut werden.