FH KärntenWichtiges Randthema für Straße und Bahn

Beim Forschungsprojekt „Greenlogix“ werden Methoden untersucht, wie störende Vegetation an Straßen- und Bahnränder besser bekämpft werden kann.

Martin Schneiders Projekt wird via FFG von ÖBB, Asfinag und BMVIT finanziert. Partner sind E.C.O., Biohelp und FHT Wien
Martin Schneiders Projekt wird via FFG von ÖBB, Asfinag und BMVIT finanziert. Partner sind E.C.O., Biohelp und FHT Wien © KK
 

Fahrbahnverengung und 60er-Beschränkung auf der Autobahn – nicht nur bei Unfällen und Baustellen kommt es zu solchen Geduldsproben für Autofahrer. Sondern auch, wenn der Straßenrand gepflegt werden muss. Sträucher, Gräser und andere Pflanzen müssen nämlich entfernt werden – nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen.

„Eine der Funktionen des Fahrbahnrands ist es, Oberflächenwasser abzuleiten. Wenn da zu viel Vegetation drauf wächst, sammelt sich das Wasser und die Straße wird instabil – was zu gefährlichen Situationen führen kann“, erklärt Martin Schneider. Der Bautechniker und Materialwissenschaftler der FH Kärnten arbeitet an einem Forschungsprojekt, das die Fahrbahnrandpflege für Straße und Bahn effizienter und ökologischer machen soll. Kern ist eine Software, die anhand von Parametern wie Lage, Breite und Verkehrsaufkommen der Straße berechnen kann, welche Methode der Vegetationskontrolle den besten Effekt erzielt. Autobahnbetreiber sind interessiert – auch, um so Staus vermeiden zu können.

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