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ArbeitsweltWie wichtig sind gute Noten?

Am 6. Juli werden die Zeugnisse verteilt. Dann heißt es nicht nur vor den Eltern, sondern auch vor potenziellen Arbeitgebern für die Vier in Mathematik oder Deutsch geradezustehen. Doch sind Noten heute überhaupt noch Gradmesser und Stolperstein?

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Was sagen eine Drei in Deutsch und eine Vier in Leibesübungen über einen Bewerber aus? Ist das Zeugnis heute immer noch das Maß aller Dinge? Und vor allem: Kann man es sich als Unternehmen – in Zeiten des demografischen Wandels und Fachkräftemangels in vielen Branchen – überhaupt noch leisten, ganz genau auf die Noten zu schauen? Für dm-Geschäftsführerin Petra Mathi sind Noten „eines von mehreren Kriterien für die erste Runde des Auswahlprozesses“. Viel wichtiger sei es aber, das Gefühl zu haben, dass sich der Bewerber für den Beruf begeistert und „dass er die persönlichen Fähigkeiten für genau diesen Beruf mitbringt“. Kommunikationsfähigkeit, Empathie, in den Dienstleistungen handwerkliches Geschick zählt sie weiters als wichtige Voraussetzungen auf. Mehr als 10.000 Bewerbungen werden jährlich an sie geschickt, rund 300 Lehrstellen besetzt. „Noten spiegeln durchaus eine gewisse Lernfähigkeit oder Bereitschaft wider“, betont auch Alexandra Natascha Klampfer, HR-Profi beim Verpackungsspezialisten A&R. Aber: „Ein oder zwei schlechtere Noten fallen nicht negativ auf. Jeder hat Fächer, die ihm nicht liegen.“

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