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Bahnstrecke

Das Ende der Lavamünder Bahn

Das Unternehmen, das nach Ausschreibung der ÖBB die Lavamünder Bahn kaufte, trägt Gleiskörper ab. Material und Grund sollen verwertet werden.

Lavamuender Bahn
Zwischen Lavamünd und St. Paul wird der Gleiskörper der Lavamünder Bahn abgetragen © Hubert Budai
 

Viele Versuche hat es gegeben seit 1997, als der ÖBB-Personenverkehr zwischen Lavamünd und St. Paul eingestellt wurde, um die Lokalbahn in diesem Bereich am Leben zu erhalten.

Lavanttal: Lavamünder Bahn wird abgetragen

Der aufgelassene Bahnhof Lavamünd

Hubert Budai
Hubert Budai
Hubert Budai
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Endstation der Lokalbahn seit 1965, nachdem die Jauntalbahn eröffnet wurde und die Strecke von Lavamündnach Dravograd stillgelegt wurde

Hubert Budai

Zwischen Lavamünd und Hart sind die Gleise bereits entfernt worden

Hubert Budai
Hubert Budai
Hubert Budai
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In Ettendorf wird das abgebaute Material zwischengelagert

Hubert Budai
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Die Bahnkreuzung bei Hart - in Richtung St. Paul noch mit und nach Lavamünd bereits ohne Gleis

Hubert Budai
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Hubert Budai
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Der Nostalgiezug auf der Brücke beim Burgstallkogel, wo die Bahnlinie auf den Lavantradweg trifft

KK/PRIVAT

Eine Dampflok aus der Blütezeit der Lavanttalbahn

kk

Mit den privaten Betreibern nach 2002 wurden auch Rohre der Firma Bonatti, die sich in St. Paul niedergelassen hatte, mit der Bahn transportiert

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Weitere (damals noch) hoffnungsvolle Bilder von Nostalgiefahrten aus dem Jahr 2004

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Der Zug wurde liebevoll "Lavantblitz" genannt

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Nachdem 2001 auch der Güterverkehr eingestellt wurde, haben im April 2002 vier Unternehmen und die Marktgemeinde Lavamünd die Lavamünder Bahn- und Betriebs GesmbH (LBB) gegründet. Mit dem Ziel, Schnittholz in Lavamünd und Ettendorf auf die Bahn zu bringen. Darüber hinaus wurde über ein EU-Projekt eine Zuggarnitur restauriert und für Nostalgiefahrten angeboten.

Im Laufe der Zeit mussten diese jedoch wegen zu geringen Besucherinteresses eingestellt werden. Die Schließung des Sägewerkes Staudacher in Lavamünd bedeutete das endgültige Aus, die Gesellschaft wurde ruhend gestellt.

Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.  

Christoph Posch, ÖBB-Pressesprecher

Bahnstrecke verkauft

Im Herbst 2015 haben die ÖBB die rund zehn Kilometer lange Lokalbahnstrecke EU-weit zum Verkauf ausgeschrieben. Den Zuschlag hat die Firma Brigitte Meißner in Hohebach nördlich von Stuttgart im deutschen Bundesland Baden-Württemberg als Bestbieter bekommen. Ihr Geschäftsfeld ist der Gleis- und Gleisrückbau. Der Vergabebescheid erfolgte laut ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch per 1. Februar 2016. Auf die Frage, wie viel Geld die Firma geboten habe, entgegnet Posch: "Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart."

Die Anfänge

1878 wurde mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Wolfsberg nach Dravograd/Unterdrauburg begonnen. Die Eröffnung erfolgte am 4. Oktober 1879. Die Lavanttalbahn wurde infolge der neuen Grenze nach dem Ersten Weltkrieg unterbrochen, was einen Korridorverkehr nötig machte. Durch die Jauntalbahn (1964) geriet die Lavanttalbahn ins Abseits.

Abtragung der Gleiskörper

Seit drei Wochen sind nun sieben Mitarbeiter des Unternehmens damit beschäftigt, den Gleiskörper der aufgelassenen Bahnstrecke zwischen Lavamünd und St. Paul im Lavanttal abzutragen. Derzeit ist man mit den Arbeiten im Bereich von Hart. Dabei werden die Bahnschwellen und Eisenbahnschienen entfernt und für die Wiederverwertung vorbereitet. Nach dem Abtrag und der Rekultivierung werde der ehemalige Bahngrund den anliegenden Grundbesitzern und Gemeinden zum Kauf angeboten, erklärte ein Mitarbeiter vor Ort.

HUBERT BUDAI

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Danke für Ihr Verständnis.

lavant
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Na ja

es ist halt alles unwiederbringlich. Alle werden es noch einmal bereuen. Stellt euch vor, man hätte damals die Burg Hochosterwitz, das Schloß Wolfsberg die Ruine Waldenstein usw. abgerissen. Gut das es nicht der Fall war. Bitte mehr Nachdenken, bevor man etwas demoliert.

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joektn
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:-(

Das kann doch wohl nicht wahr sein... :'(

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Zongher
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Bahn frei für einen Highspeed-E-Bike-Radlweg :)

So läuft die Zeit.

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lavant
2
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Schade

sehr schade.

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