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VölkermarktBuch erzählt vom Verschwinden der slowenischen Sprache auf Friedhöfen

Ferdinand Kühnel hat das Vorkommen der slowenischen Sprache und den Wechsel von Namensschreibungen ins Deutsche auf Friedhöfen erfasst. Darüber liegt nun ein Buch vor.

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Pfarrkirche Ebriach
Die Pfarrkirche in Ebriach/Obirsko ist von einem Friedhof umgeben, der aufgrund der Topografie nur schwer erweitert werden kann © Haderlap
 

Auf die Spuren des Slowenischen auf Südkärntner Friedhöfen hat sich Ferdinand Kühnel, Politikwissenschafter und Historiker am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien, begeben. Seine Erkenntnisse liegen nun in dem Buch „Ruhe in Frieden? – Počivaj v miru?“ vor, das im Hermagoras-Verlag erschienen ist. Kühnel war auf mehr als 200 Friedhöfen unterwegs und hat die Schreibweise der Inschriften, vor allem aber der Namen auf den Grabstellen erfasst. "Parallel zum Bedeutungsverlust des Slowenischen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts haben auch die Friedhöfe ihr sprachliches Antlitz verändert", schreibt er.

Kommentare (2)
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wjs13
5
1
Lesenswert?

Was soll daran falsch sein

wenn sich die Slowenen nach 1500 Jahren integrieren? Und das trotz der militant slowenisierenden Pfarrer.

silentbob79
1
4
Lesenswert?

@wjs13

Ihr Kommentar zeugt von einer grandiosen Unkenntnis der Geschichte Südkärntens. Die ursprüngliche Bevölkerung waren Slawen. Es wäre also nicht an den slowenischsprachigen sich zu integrieren, sondern an den deutschsprachigen ...