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Bad Eisenkappel, Sittersdorf, GallizienMit Sanierung der Straßen wird in einigen Gemeinden begonnen

Die Abtransporte von Schadholz nach den Föhnstürmen „Yves“ und „Vaia“ hinterließen große Schäden auf Straßen. Jetzt wird saniert. Gemeinden tätigen beträchtliche Investitionen.

Insgesamt 800.000 Festmeter Holz mussten aus den Wäldern abtransportiert werden © Varh
 

In den Jahren 2017 und 2018 verursachten die Föhnstürme „Yves“ und „Vaia“ in den Südkärntner Wäldern beträchtliche Schäden. Besonders betroffen waren die Gemeinden Eisenkappel-Vellach, Sittersdorf und Gallizien. „Auf 2500 Hektar Waldfläche lagen 800.000 Festmeter Holz zerstört am Boden, in erster Linie Fichten, aber auch Lärchen und Buchen“, erinnert sich Forstinspektor Wolfgang Polesnig von der Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt. Darüber hinaus mussten sich die schwer geprüften Waldbauern mit dem Borkenkäfer herumschlagen, der immer noch fröhliche Urständ feiert.
Man ließ sich nicht entmutigen und beförderte in mühevoller Arbeit das Schadholz aus den Wäldern, um danach mit den Aufforstungen zu beginnen. „Inzwischen sind rund zwei Drittel der Flächen aufgeforstet. 1,5 Millionen Bäume wurden gepflanzt, wobei man jetzt auf die sogenannte natürliche Waldgesellschaft, also auf Mischwälder aus Fichten, Tannen, Lärchen und Buchen, setzt“, führt Polesnig aus.

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