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Bleiburg, WienKärntner Firma folgt Kaiserin Sisi in Schönbrunn auf Schritt und Tritt

Gottfried Glawar erhielt den Auftrag, den Parkettboden im Salon der Kaiserin Elisabeth im Schloss Schönbrunn zu restaurieren. Dabei war das Wissen um alte Handwerkskunst gefragt.

Feinarbeit mit altem Handwerkszeug war bei der Restaurierung in Schönbrunn gefragt © KK/Glawar
 

Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern, im Familienkreis Sisi gerufen, ging als von Tragik umwobene Kaiserin von Österreich in die Geschichte ein. 1854 heiratete die blutjunge Wittelsbacher Prinzessin ihren Cousin Franz Joseph I. und bezog ihr zu Ehren neu adaptierte Räumlichkeiten in der Wiener Hofburg und im Schloss Schönbrunn. Der Empfangssalon der Kaiserin in Schönbrunn wurde im Jahr der Heirat im Stil des Neurokoko mit einer Weißgold-Wandvertäfelung und dem dazu passenden Mobiliar ausgestattet. Hier empfing Sisi ihre persönlichen Gäste.

Der Salon der Kaserin Elisabeth in Schönbrunn wurde 1854, im Jahr ihrer Heirat mit Franz Joseph, im Stil des Neurokoko neu ausgestattet Foto © SCHLOSS SCHÖNBRUNN KULTUR- UND BETRIEBSGESMBH -EDGAR KNAACK

Nicht immer wurden Besucher wie heute – immerhin sind es pro Jahr 4,2 Millionen – über Teppiche durch den Salon geleitet. Unendlich viele Fußabdrucke zogen das Parkett in Mitleidenschaft. Eine Restaurierung war also längst ein Gebot der Stunde – und hier ist in historischen Gemäuern alte Handwerkskunst gefragt, die heutzutage nur mehr wenige Fachleute in Österreich beherrschen. Bei Gottfried Glawar in Bleiburg, der sich bereits durch Bodensanierungen im Stift St. Paul, im Bischöflichen Palais in Klagenfurt oder im Schloss Rosegg ausgezeichnete Referenzen erworben hat, wurde man fündig.

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