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BleiburgKunst trifft auf Zerstörung von Natur und menschlicher Existenz

Mit seinem Kurzfilm „NATUR – NATUR“ ist der Künstler Karl Vouk (60) aus Rinkolach/Rinkole im Herbst gleich bei drei renommierten Festivals nominiert. Er arbeitet die Folgen des Bergbaus in Lausitz auf.

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Karl Vouk in seiner Bibliothek in seinem Zuhause in Rinkolach. Der Künstler liest sehr gerne © Rosina Katz-Logar
 

Der Kurzfilm zeigt den tragischen Ablauf der Braunkohlegewinnung in Lausitz, einem Gebiet in Deutschland und Polen“, berichtet Karl Vouk über „NATUR – NATUR“. Seit 1924 seien in diesem zweisprachigen Gebiet 136 Orte buchstäblich weggebaggert worden, davon 125 mit sorbisch-deutscher Bevölkerung. „Der Film stellt die Frage nach der Gleichwertigkeit von Verfassungsrecht und Naturschutz“, sagt der zweifache Familienvater. Vor Ort hat er gesehen, wie die bis zu 300 Meter langen Bohrmaschinen mit riesigen Förderbändern eine 100 Meter dicke Erdschichten abtragen, um dann die Braunkohle im Tagbau abzubauen. „Die vertriebenen Menschen bleiben auf der Strecke“, sagt er. Es sei schlimm, wenn aus der einst fruchtbaren und grünen Landschaft eine verödete und unansehnliche Gegend entstehe.

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