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Umstrittenes GedenktreffenVerstärkung aus Kroatien für Kärntner Polizei

Umstrittenes Ustascha-Gedenken wird mit Großaufgebot überwacht. Zwei Gegendemonstrationen angemeldet.

Das Gedenktreffen findet jedes Jahr auf einem Privatgrundstück statt. Erwartet werden an die 20.000 Gäste © Katz-Logar
 

In der Vorwoche hat der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) Post verschickt. Adressat war die Regierungsspitze. Von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) abwärts. Thema war das für 12. Mai auf einem Privatgrund am Loibacher Feld in Bleiburg (Bezirk Völkermarkt) geplante Gedenken der kroatischen Kirche zu Ehren der 1945 Ermordeten Ustascha-Soldaten. Seit Jahren wird dort faschistoides Gedankengut zelebriert. Ein Kroate, der im Vorjahr den Hitlergruß gezeigt haben soll, steht am Donnerstag in Klagenfurt vor Gericht. Vor Jahren gab es eine Verurteilung wegen Wiederbetätigung. 

Die Antwort auf Kaisers Bedenken kam in Form eines Einzeilers. Die zuständigen Stellen würden sich darum kümmern.  Für Kaiser zu wenig. „Es ist nicht akzeptabel, dass der Kanzler hier schweigt. Dieses Treffen schädigt den Ruf Österreichs nachhaltig“, sagt Sprecher Andreas Schäfermeier. Zudem fordert Kaiser eine Ausweitung des Verbotsgesetzes auf faschistische Symbole des Ustascha-Regimes, die in Österreich nicht unter Strafe stehen. 

Dass das Gedenken, das keiner haben will, dennoch stattfinden wird, steht fest. Nun sei die Regierung gefordert, Kärnten zumindest genügend Exekutivbeamte und Staatsanwälte zur Seite zu stellen. Ein erster Schritt ist dafür schon getan. „Das Personal wird massiv aufgestockt. Wir bekommen Beamte aus Kroatien und kroatisch sprechende Polizisten aus dem Burgenland zur Verstärkung“, erklärt der Völkermarkter Bezirkshauptmann Gert-Andre Klösch. Für die Beamten sei der Einsatz vor Ort ein Katz-und-Maus-Spiel. Provokationen werden oft gezielt gesteuert.

Die eigentliche Veranstaltung, die aus Totengedenken, Prozession, Messe und Kranzniederlegung besteht, laufe problemlos ab. „Das Problem sind jene Gruppen, die sich schon während der stundenlangen Busfahrt nach Kärnten anbechern. Das können wir nicht kontrollieren“, sagt Klösch. Erstmals wurden heuer auch zwei Gegendemonstrationen angemeldet. Erwartet werden über 20.000 Besucher. In früheren Jahren haben schon Gäste aus Argentinien oder Kanada den Weg nach Bleiburg gefunden. 

Die Diözese Gurk-Klagenfurt stellt der kroatischen Kirche ein Ultimatum: Schriftlich wurde aufgefordert, das Verbot politischer Reden bei Messen einzuhalten. Das sei klare Bedingung, die Messe abhalten zu dürfen.

Loibach/Libuče: Kroatische Gedenkfeier

Kroatenfeier

Hohe politische Vertreter Kroatiens nahmen am Gedenken teil.

Rosina Katz-Logar

Kroatenfeier

Nur 10 000 Besucher sind gekommen, erwartet wurden 30 000.

Rosina Katz-Logar

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Viele Besucher trugen Fahnen und Kränze mit.

Rosina Katz-Logar

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Am Grabmahl in Loibach wurden Kerzen angezündet und eine kurze Andacht abgehalten.

Rosina Katz-Logar

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Anwesend waren zahlreiche Priester und Ordensfrauen. Die Messe am Loibacher Feld zelebrierte Erzbischof Djuro Hranic von Dakovo-Osijek.

Rosina Katz-Logar

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Kommentare (3)

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wjs13
1
3
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Etwas mehr an Unaufgeregtheit wäre zu empfehlen

Ein paar spinnerte Kroaten treffen sich in geschlossener Gesellschaft, verschwinden dann wieder und kommen im folgenden Jahr zurück. Wir wüssten gar nichts davon, ohne das Rauschen im Blätterwald und die künstliche Erregung der selbsternannten Antifaschisten.
Wünsche mir denselben medialen Einsatz, wenn es um gemeingefährliche Islamisten geht.

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Rosie66
0
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Wirklich?

Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, sorgen nationalistische Bestrebungen in Serbien, Kroatien und Bosnien für Instabilität und stellen ein hohes Risiko für erneute gewaltsame Auseinandersetzungen dar. Etwas mehr Unaufgeregtheit wäre diesen Gruppen zu empfehlen, die mit dem Feuer spielen. Camouflage ist auf dem Balkan ein modisches Muss, vor allem für Buben. Vielleicht sollten wir am 12.5. dafür beten, dass die Kriegstreiber, egal wo, endlich zur Vernunft kommen.

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4e45bafc255dca8d9edb6766106b4ac2
3
2
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Wir sollten dort alle auftreten

und dem ein Ende bereiten!
Was kommt als nächstes?
Will Erdogan der Schlacht bei Mogersdorf und der dort getöteten Türken gedenken?

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