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EU-Projekte

Geopark Karawanken - Karavanke soll EU-Musterregion werden

EU-Referent Kaiser präsentierte bei Pressekonferenz in Bleiburg Perspektiven für Geopark bis 2020. Petzen ist dabei von zentraler Bedeutung. Geopark soll dabei stärker Verantwortung übernehmen.

GeoPark
Landeshauptmann Peter Kaiser mit Bürgermeistern der Kärntner und slowenischen Gemeinden des Geoparks © KK/LPD/FRITZPRESS
 

Bei einer Pressekonferenz im Stadtgemeindeamt Bleiburg präsentierte am Montag EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) mit Geopark-Vorsitzendem Bürgermeister Gerhard Visotschnig von Neuhaus, dessen Stellvertreter, Bürgermeister Dušan Krebel (Mežica), den Amtskollegen Stefan Visotschnig (Bleiburg), Fritz Flödl (Feistritz) und Jakob Strauß (Sittersdorf) sowie mit Geopark-Geschäftsführer Gerald Hartmann und Viktoria Barbič (Direktorin ALP Peca) Perspektiven für den grenzüberschreitenden Geopark Karawanken – Karavanke für den EU-Förderzeitraum 2014 bis 2020/22.

Bilaterales Vorzeigeprojekt

Einhelliger Tenor aller Partner: „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit europäischer Regionen ist weiter zu verstärken, der Geopark ist als Naturprädikatsregion ein bilaterales EU-Vorzeigeprojekt und die Erhaltung der Petzen als Ganzjahresbetrieb ist für den Park von zentraler Bedeutung.“ Die Bürgermeister Stefan Visotschnig und Flödl sind sich einig, dass ein Konzept für einen kostendeckenden Winterbetrieb entwickelt werden müsse und das Mountainbikeangebot ausgebaut und professionalisiert. Sie teilten mit, dass der Skibetrieb auf der Petzen jetzt noch um zwei Wochenenden verlängert werde.

Ganzjahresangebot weiterentwickeln

Zur Zukunft der Petzen sagte Kaiser: „Der Geopark soll stärker Verantwortung für die Petzen übernehmen und das Ganzjahresangebot weiter entwickeln.“ Auf die Frage der Kleinen Zeitung, wie weit der Betrieb der Gondelbahn gesichert sei, sagte Kaiser: „Es gibt keine Entscheidung, dass morgen die Seilbahn abgewrackt wird. Außerdem ist sie zentraler Bestandteil des Mountainbike-EU-Projekts.“

Schwerpunkte ausbauen

Laut Kaiser seien vier Schwerpunkte bei der Entwicklung des Geoparks zu forcieren: eine Erweiterung der Industriestandorte und der Arbeitsmarktförderung unter Einbindung der Koralmbahn; der Ausbau des Parks und des Radlandes Südkärnten zu Tourismusmagneten, der Ausbau von Kulturnetzen, Bildungsangeboten, Sozialstandards und des Zivilschutzes sowie eine regionale Bewusstseinskampagne zur Förderung der Region.

KK/LPD/FRITZPRESS GeoPark
Die Bürgermeister Dušan Krebel (stellvertretender Vorsitzender) und Vorsitzender des Geoparks, Gerhard Visotsch-nig (rechts), mit Landeshauptmann Peter Kaiser bei der PressekonferenzFoto © KK/LPD/FRITZPRESS

Strauß umriss die Idee, aufgelassene Schulen im Bezirk zu Geopark-Schulen zu machen und dort grenzüberschreitende Landschulwochen zu etablieren. Er möchte noch drei Gemeinden aus Slowenien in den Geopark aufnehmen. Im Gespräch sind Solčava, Tržič und Slovenj Gradec.

Es gibt keine Entscheidung, dass morgen die Seilbahn abgewrackt wird. Außerdem ist sie zentraler Bestandteil des Mountainbike-EU-Projekts. 

Peter Kaiser, Landeshauptmann und EU-Referent

Kommentare (2)

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tschele
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"Es gibt keine Entscheidung, dass morgen abgewrackt wird"

Das "noch" hat er halt vergessen zu erwähnen. Eine Seilbahn als zentraler Bestandteil des Mountainbike-Projektes, wohl für ihn und den Hollub, die sich das Hochfahren ersparen wollen. Beides ausgemachte Downhiller, wie man weiß.

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georgXV
2
4
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Hamat der Kumpalan

Peter, der Kaiser von Slowenien ...

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