AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Völkermarkter Köpfe

Larissa Marolt: "New York ist teuer und stressig"

Nach dem Topmodel-Sieg kämpft sich Larissa Marolt aus St. Kanzian in New York als Schauspielerin und Model durch. Gerade lief sie bei vier Shows auf der New York Fashion Week.

© KK/Privat
 

Mit 18 gewann Larissa Marolt die Casting-Show "Austria's Next Topmodel". Seitdem ist sie in sieben Shows auf der New York Fashion Week gelaufen - vier alleine in diesem Herbst -, stand für "Copstories" und andere Fernsehserien vor der Kamera und hat nebenbei die Matura gemacht. "Mein Fokus ist Schauspiel", sagt Marolt, die an der Lee-Strasberg-Schauspielschule in New York studierte und nun wieder durchstartet.

Seit zwei Jahren lebt die junge Frau aus St. Kanzian in der amerikanischen Metropole und ist bei einer Model- und Filmpartneragentur unter Vertrag. "Ich laufe ständig von Filmauditions zu Modelcastings und versuche, möglichst viele Rollen in amerikanischen Kurz- und Independent-Filmen zu bekommen", sagt Marolt, die im österreichischen Tanzfilm "Rise up" und im Kinofilm "Hopped Up" mitwirkte. Beide sollen im Frühjahr 2014 in die Kinos kommen.

Obwohl Schauspielerin und Model die Traumberufe vieler Mädchen sind, spricht die 21-Jährige auch von Problemen, die der Job mit sich bringt: "Ich habe kein fixes Einkommen, muss mir mein Geld gut einteilen und freu mich über jeden noch so kleinen Job. Weil, das Leben in New York ist teuer und stressig."

Alle fünf Monate

Deswegen versucht Larissa Marolt neben dem Fitnesscenter zur Entspannung Yoga zu machen. Nach Hause an den Klopeiner See schafft es das Model nur alle fünf Monate, deswegen vermisst sie ihre Familie sehr. "Aber meine Eltern freuen sich mit mir", sagt Marolt.

Glücklicherweise lebt auch ihr Freund in den USA. Er arbeitet als Drehbuchautor in South Carolina. "Wir sehen uns nur am Wochenende. Manchmal treffen wir uns in einer Stadt, schalten unsere Handys für zwei Tage aus und tauchen einfach ab vom Alltagsstress", sagt die junge St. Kanzianerin.

Akzent wegtrainieren

"Fernbeziehungen und Diäten sind Opfer, die man bringen muss", erzählt die 21-Jährige. Auch Selbstbewusstsein brauche man, um in New York City zu überleben, denn die Konkurrenz sei unfassbar groß. Deswegen nimmt die Topmodel-Gewinnerin Schauspiel- und Sprechunterricht, um ihren Akzent wegzutrainieren. "Es hört sich so einfach an, zu Castings zu laufen. Aber oft rennt man den ganzen Tag herum für einen einzigen Termin und kann nur hoffen, dass man in die engere Auswahl kommt und am Ende genommen wird", sagt Marolt.

Gerade ist sie für eine Fotokampagne für das Modelabel "Lee Jeans" in der engeren Auswahl und rechnet sich gute Chancen aus, genommen zu werden.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.