VillachCCV-Stiege kostete 260.000 Euro, Lift wird evaluiert

260.000 Euro wurden in neuen Aufgang der CCV-Stiege in Villach investiert. Kosten und Barrierefreiheit in Kritik. Lift wird Sanierung der gesamten Brücke geprüft.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der neue Brückenaufgang ist fertiggestellt © Scharf
 

Über Wochen waren Parkplätze und Stiegenaufgang bei der Brücke zum Congress Center in Villach gesperrt, nun ist der Neubau abgeschlossen. 260.000 Euro wurden in den neuen Auf/Abgang investiert, die Brücke an sich blieb unberührt.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

GordonKelz
1
0
Lesenswert?

Egal, was in Villach passiert...irgendwer

muss für den Mist verantwortlich sein, nur nicht, Herr Sobe oder gar der Bürgermeister!
Da muss selbst der Gleichstellungsbeirat herhalten wenn eine Stiege gebaut wird....
Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es beinahe lustig....
Gordon

grazer
1
1
Lesenswert?

Beirat als Mittel zum Zweck

Die Installierung eines Gleichstellungsbeirates ist selbstverständlich von grosser Wichtigkeit. von der Stadt
Nur darf er nicht als Mittel zum Zweck missbraucht werden.
Ein Paradebeispiel gibt es eben in Villach. Da wird eine normale Stiege für eine Fussgängerbrücke geplant.
Eine unbeschwerte Nutzung gibt es nicht für:
Rollstuhlfahrer, Personen mit Behinderung, ältere Menschen, Radfahrer, Eltern mit Kinderwagen.
Zur Augenauswischerei wird erklärt, dass bei der Stiege sowieso einige
Dinge vorgesehen werden, die in einem bestimmten Fall auch behilflich sein könnten.
Bedauerlich ist, dass hier der Gleichstellungsbeirat nicht ordentlich auf den Tisch klopft und von den Politkern eine vom Gesetz vorgeschriebene barrierefreie Lösung fordert.
Warum geht es plötzlich ?
Nach Kritik von Bürgerinnen und Bürgern hat der Bürgermeister nun den Bau einer Liftanlage angekündigt !

grazer
1
6
Lesenswert?

Angebliche Barrierefreiheit nicht nachvollziehbar

Nach Angabe der Stadt wurde die Barrierefreiheit hergestellt, weil man mit dem Gleichstellungsbeirat die barrierefreien Regelwerke berücksichtigt hat.
Diese Massnahmen haben nur Empfehlungswert und sind nicht rechtsverbindlich, schon gar nicht bei einer neuen baulichen Anlage.

Damit bauliche Barrieren beseitigt werden, braucht es eine Zumutbarkeits-Prüfung.
Das heißt es muß geprüft werden, ob eine bauliche Anlage barrierefrei gemacht werden kann.

Es gibt Bestimmungen für barrierefreies Bauen.
Diese sind in der Bauordnung angeführt.
In Österreich hat jedes Bundesland eine eigene Bauordnung.

In Kärnten sind es die Kärntner Bauvorschriften.
Gem. § 39 "Barrierfreie Gestaltung von baulichen Anlagen."

Diese Vorschriften sind Gesetz und auch für die Stiege bei der CCV- Fussgängerbrücke anzuwenden und nicht irgend ein Regelwerk des Gleichstellungsbeirates.

Der Gleichstellungsbeirat liefert offensichtlich in baulichen Angelegenheiten der Stadt Argumente, damit diese die gesetzlichen Bauvorschriften verschleiern kann.

Übrigens heißt Gleichstellung, dass Personen mit Behinderung nach dem Gesetz nach nicht diskriminiert werden dürfen und demnach das gleiche Rechte wie Normalbürger haben, um unbeschwert von "A" nach "B" zu gelangen.

DI Alois Aichholzer

Wuffzack3000
2
1
Lesenswert?

?

Was sie behaupten ist ja kriminell! Das stimmt einfach nicht! Unglaublich! Vorher informieren!
Sie haben einen "DI" Titel! Das ist ja peinlich!

Es ist kein MUSS!

grazer
1
1
Lesenswert?

Wuffzack3000

Sagen Sie was kriminell ist, falls Sie den Mut haben !