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Villach, FürnitzSeilzug für Millionenprojekt geht in die finale Phase

Für die neue 110-kV-Leitung zieht die Kelag Netz GmbH die Leiterseile vom Autobahnknoten Villach bis zum Umspannwerk Landskron.

Die Seilzugarbeiten beim Autobahnknoten Villach sind in Gang © Kelag/kk
 

Auf an den Strommasten hängenden Leitern und in schwindelerregender Höhe sind die Leitungsbauer an der Arbeit. Und ziehen unterstützt von Winden die tonnenschweren Leiterseile für die 110-kV-Leitung von Fürnitz nach Landskron in die Höhe. Derzeit sind sie nahe der Autobahn A2 Villach und der Kärntner Straße (B83) beschäftigt. „Die Seilzugarbeiten für den letzten Leitungsabschnitt vom Autobahnknoten Villach bis zum Umspannwerk in Landskron biegen in die Zielgerade und sollen im November abgeschlossen sein“, sagt Reinhard Draxler, Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH.

Im Bereich des Autobahnknotens seien die Seilzugarbeiten besonders herausfordernd und bedürfen einer wochenlangen Vorbereitung. „Wir mussten Gerüste neben der Autobahn und der Eisenbahn errichten, Sicherheitsnetze über die Fahrbahnen und Bahngleise spannen und montierten auf den Masten die für den Seilzug notwendigen Rollen“, erklärt Draxler.

Christian Eftaxias, er ist zuständig für die Leitungsplanung, ergänzt: „In zwei Wochen erreichen wir das Umspannwerk Landskron. Im Oktober und November werden Abstandshalter und Luftwarnkugeln angebracht, dann ist der Leitungsbau beendet.“ Rund 20 Fachkräfte sind derzeit damit beschäftigt.

Villach, Fürnitz: Millionenprojekt

Reinhard Draxler (rechts), Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH, und Leitungsplaner Christian Eftaxias

Gernot Gleiss/Kelag/kk

Mit solchen Winden werden die Seile nach oben gezogen

Gernot Gleiss/Kelag/kk

Schwindelfreiheit ist Voraussetzung für die spektakulären Arbeiten, die derzeit beim Autobahnknoten Villach durchgeführt werden

Gernot Gleiss/Kelag/kk

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Gernot Gleiss/Kelag/kk
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Auf der Baustelle für das neue Umspannwerk in St. Job (Gemeinde Fürnitz) wird derzeit Zement in den Boden eingefräst, um den Boden zu stabilisieren. Noch im Herbst werden die Zufahrtsstraße asphaltiert und die Fundamente gebaut.

Die Kelag investiert 50 Millionen Euro in das 80-Millionen-Projekt, an dem die Austria Power Grid AG (APG) mitbeteiligt ist. Die APG ist für den Bau der 220-kV-Anlagenteile des Umspannwerks zuständig.

Mit den Projektplanungen wurde im Jahr 2005 begonnen, Baubeginn war 2014. Es folgten Bürgerproteste, Behördenverfahren und Einsprüche. Der schon begonnene Bau musste 2015 wieder eingestellt werden und konnte nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs erst vor Kurzem wieder aufgenommen werden. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2020 geplant.

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