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Unwetter in Afritz

Häuser sind vom Keller bis zum ersten Stock voller Schlamm

Vor einem langen Weg zurück ins „normale“ Leben steht die Familie von Coco und Wilfried Steger. Die Mure traf ihr Haus am Geburtstag von Tochter Jessica.

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Coco und Wilfried Steger
Coco und Wilfried Steger © Eggenberger
 

Der Schlamm auf dem Boden der Kraasiedlung in Afritz ist inzwischen hart geworden. Begehbar ist der Ortskern des Gegentaler Dorfes aber noch nicht. Immer wieder kämpfen sich besorgte Einwohner von Stein zu Stein, um schließlich ratlos vor ihren evakuierten Häusern zu stehen. Zwei Tage nachdem eine Mure die Siedlung komplett zerstört hat, heißt es für die Afritzer jetzt nach vorne schauen und anpacken. „Wir haben keinen Grund, das Handtuch zu werfen. Es ist ja zum Glück niemandem etwas passiert“, sind Wilfried Steger und seine Frau Coco zuversichtlich.

Kommentare (1)

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sakh2000
6
0
Lesenswert?

Und wäre die öffentliche Meinung sowie die mediale Berichterstattung

diesselbe, wenn ein Flüchtlingsheim 2 Meter unter Schlamm stehen würde, oder würde es dann lauten, "die" sind es eh schon gewohnt ...

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