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Erstes Treffen

Bürger liefern Ideen für den Hans-Gasser-Platz

Rege Teilnahme beim ersten Arbeitstreffen. Die Bürger können den Hans-Gasser-Platz zum Teil mitplanen. Die Vorschläge werden geprüft.

In Arbeitstreffen soll der neue Platz gestaltet werden © Helmuth Weichselbraun
 

Viele interessierte Bürger folgten am Donnerstag der Einladung der Stadt, um sich bei der Gestaltung des Hans-Gasser-Platzes einzubringen. „Es ist leichter, etwas gemeinsam zu entwickeln. Wir wollen diese Art der Bürgerbeteiligungskultur weiter verstärken. Die Politik soll noch mehr zuhören lernen“, begrüßte Stadtplanungsreferent Andreas Sucher (SPÖ) das Publikum.

Zu hören und sehen bekamen die Anwesenden zuerst die Pläne des Architekten Michael Prodinger – er erklärte Straßenführung, Bepflasterung, die Platzierung der Buswartehäuschen und Bäume. Moderiert von Ruth und Alfred Rindlisbacher, wurden dann im Anschluss in Arbeitsgesprächen die Wünsche der Bürger ermittelt. Klar aus der Diskussion hervor ging, dass die Villacher auf ihrem Hans-Gasser- Platz mehr Grün in Form von Bäumen oder Blumen wollen, weiters wurden Beschattung, öffentliche Toilette, flexible Möblierung sowie Platz für Kinder und Kunst mehrfach genannt. Diese Wünsche werden nun der Stadt sowie dem Architekten übergeben, geprüft und in die Detailplanung miteinbezogen. Was tatsächlich davon umsetzbar ist, wird am 10. Dezember im Rathaus präsentiert.

Über das Interesse erfreut, aber ob der Vorgehensweise nicht einverstanden waren sowohl die Grünen als auch ÖVP-Klubobmann Christian Pober. „Dem Bürger die Wahl der Farbe von Sitzbänken zu erlauben ist zu wenig. Echte Bürgerbeteiligung ist umfassender und projektbegleitend“, sagt dieser. Sabina Schautzer (Grüne) ergänzt: „Die Bürger müssen von Anfang an in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.“ DANJA SANTNER

Kommentare (2)

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Vrbin
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Bürger sind manchmal leicht "überfordert" (= dumm).

Ein Platz ist ein Platz. Plätze haben eine Kommunikationsfunktion (Markt, Veranstaltungen). Bäume und Blumen haben da nichts verloren. Wer Bäume und Blumen sehen will, muss sich nur umsehen: Villach ist von Wald sosehr umgeben, dass man von jedem Standort aus den Wald sehen kann. Wer Blumen sehen will, soll sie am Balkon anpflanzen oder aufs Land ziehen und beim Wettbewerb "das schönste Dorf" (= Massen von Geranien am Balkon) mitmachen.
Also: Was wollen wir? Wald, Blumenbeete für die Notdurft von Hunden oder Platz?
In Italien (ein Land mit jahrhundertealter städtischer Kultur) käme niemand auf die Idee auf Plätzen Bäume oder Blumen anzupflanzen, weil ein Platz ein Platz ist und kein Blumenbeet oder Wald. Dabei würden gerade in Italien Bäume zur Beschattung Sinn machen.
Vielleicht liegt darin der Unterschied: Italiener wollen Plätze zur Kommunikation. Villacher wollen keine Kommunikation sondern Wald zum Schutz vor feindlicher Kommunikation.

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Aspect
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Sehr..

produktiver Beitrag Vrbin!
Beim nächsten Mal besser lassen und leiser denken!

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