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Diskussion um die Therme geht weiter

Team Stronach will, dass Eigentümer Kapital nachschießen.

 

Der Liquiditäts-Engpass bei der Kärnten Therme sollte - nachdem in der der Gemeinderatssitzung am Mittwoch eine teilweise Pachtstundung beschlossen wurde - vorerst kein Problem mehr sein. Für Siegfried Schalli, Landtagsabgeordneter und Bezirkssprecher des Team Stronach, ist die Diskussion mit diesem Beschluss allerdings noch nicht zu Ende. Er fordert eine "langfristige Lösung" für die Therme, denn "derzeit schaut alles danach aus, als könnte die Therme zu einem Fass ohne Boden werden". Wie seine Lösung konkret aussieht? "Man könnte das Eigenkapital der Gesellschaft aufstocken - und daran sollte sich vor allem die Warmbad-Holding beteiligen", sagt Schalli. Das Land, das über Gesellschaften 34 Prozent an der Therme hält, müsste dann seinen Anteil reduzieren. "Allerdings nicht unter 25 Prozent, denn an diese Beteiligungsgröße sind auch Kontrollrechte gekoppelt."

Für Irritationen sorgt das Abstimmungsveralten von Gemeinderat Sascha Jabali-Adeh. Während alle übrigen Gemeinderäte geschlossen für eine Aberkennung des Ehrenringes von Helmut Wobisch wegen seiner Rolle in der Nazi-Zeit - die Kleine Zeitung berichtete ausführlich - stimmten, enthielt sich Jabali-Adeh der Stimme. "Ich bin seit einem halben Jahr nicht mehr bei der FPÖ, deshalb werde ich von keinem Klub informiert. Ich wollte nicht über etwas abstimmen, worüber ich nichts weiß", sagt er. Bis März 2014 bleibt er noch als wilder Mandatar im Gemeinderat. Bei der nächsten Wahl will er nicht mehr dabei sein.

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