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St. Veit

Wahl weiblicher Straßennamen: Autorin hat die meisten Stimmen

Eine Woche lang konnte abgestimmt werden, nun steht das Ergebnis fest. Dolores Viesér ist Siegerin der Kleine Zeitung-Straßennamenwahl. Auf den weiteren Plätzen: Lucy Christalnigg und Hemma von Gurk.

© KK
 

Elf Frauen standen zur Auswahl – von der Heiligen Hemma von Gurk bis zu den Gräfinnen Lucy Christalnigg und Melanie Khevenhüller. Nun hat eine Frau das Rennen gemacht, die 1904 in Hüttenberg geboren wurde und 2002 in Klagenfurt verstarb. Ihr Leben gehörte den Büchern: Dolores Viesér. Sie erreichte mit 49 Prozent der Stimmen den meisten Zuspruch durch unsere Leser.

Gräfin Lucy Christalnigg folgt ihr mit 19 Prozent. Hemma (17 Prozent) liegt auf dem dritten Platz. Damit ist die Spitze der starken Frauenpersönlichkeiten, welche sich unsere Leser ausgesucht haben, kontrastreich: Dolores Viesèr lebte ein entbehrungsreiches Leben mit vielen Schicksalsschlägen. So verlor sie im Alter von zehn Jahren bereits den Vater, mit 16 auch ihre über alles geliebte Mutter. Sie lebte lange in bitterer Armut, kämpfte sich mit Zähigkeit durch.

Geduld ist gefragt

Gräfin Lucy Christalnigg waren Entbehrungen fremd, sie machte sich als Autorennfahrerinnen einen Namen, ehe sie im Ersten Weltkrieg auf einer Fahrt für das Rote Kreuz erschossen wurde. Hemma von Gurk war Klostergründerin und eine der reichsten Frauen ihrer Zeit. Bis die Damen eine Straße „bekommen“, könnte aber noch ein bisschen Zeit verstreichen – nämlich bis wieder ein neuer Verkehrsweg angelegt wird. „Die Aufschließungsstraße Glandorf hätte ein jener Straßen sein können, die nach einer Frau benannt wird, Aber da ist die Namensvergabe schon erledigt“, sagt Andreas Reisenbauer, Pressesprecher der Stadt St. Veit.

MICHAELA AUER

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