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Eberstein

Schlechtes Trinkwasser: „Ich vergifte mich ja nicht selber“

In Eberstein kommt verschmutztes Wasser aus einer privaten Trinkwasserversorgung. Die Besitzerin sieht die Ursache in einer Teichanlage oberhalb ihrer Trinkwasserfassung.

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Sauberes Trinkwasser ist für die Ebersteinerin oft nur ein Wunschtraum © Fotolia
 

Seit 1905 liefert eine Quelle das Wasser für das Haus von Helga Fritz, ehemalige Hauptschullehrerin für Biologie. „Meine Vorfahren haben die Quelle gekauft. Wir hatten immer bestes Wasser.“ Im Jahr 1998 wurde etwa 100 Meter über dem Trinkwassersammelbecken und über dem Quellschutzgebiet von Fritz ein Fisch- und Badeteich errichtet. „Durch diesen Teich wird mein Wasser verschmutzt“, sagt Fritz. „Ich habe in diesem Jahr bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt, dass beim Wasser etwas nicht passt.“ Dabei, so sagt Fritz, habe sie noch geglaubt, es sei die eigene Quelle. Deswegen kam jemand von der Gemeinde und kontrollierte das Trinkwassersammelbecken. Fritz: „Erst da habe ich gesehen, was ich da drinnen habe.“ Aufgrund einer massiven Verschmutzung des Trinkwassersammelbeckens kontrollierte danach ein Fachmann der BH im Haus das Trinkwasser. Colibakterien, coliforme Bakterien wurden unter anderem gefunden, Fritz hat eine lange handschriftliche Liste sämtlicher Bakterien, die im Wasser waren. Mittendrin auch Schlamm. Den Gang zur BH St. Veit habe sie auch deshalb gemacht, weil ihre Tochter ihr dazu geraten habe: „Sie hat immer zu mir gesagt, Mama, jedes Mal, wenn wir da sind, haben wir Durchfall. Da passt was nicht.“

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