Bilanz 2021St. Veiter Unternehmen schlitterten mit 41 Millionen Euro in die Pleite

Die Zahl der Unternehmens- und Privatkonkurse ging 2021 markant zurück. Die Passiva stiegen aber stark an.

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Die Insolvenzen sind gesunken. Das kann sich aber noch ändern
Die Insolvenzen sind gesunken. Das kann sich aber noch ändern © Markus Traussnig
 

Im Jahr 2021 wurden im Bezirk St. Veit fünf Insolvenzverfahren eröffnet. Diese setzten sich aus vier Konkursverfahren und einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung zusammen. Zusätzlich führten vier weitere Insolvenzanträge mangels Vermögens der Schuldner zu nicht eröffneten Verfahren. „In Summe sind neun Unternehmen mit Verbindlichkeiten von 41 Millionen Euro insolvent. Die Insolvenzen sind gegenüber 2020 um fast 36 Prozent gesunken“, berichtet Barbara Wiesler-Hofer, Leiterin des KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870) Standort Kärnten. 2020 gab es noch 14 Unternehmensinsolvenzen. Die Anzahl der Abweisungen mangels kostendeckendem Vermögens sank gegenüber 2020 um drei und die Zahl der Eröffnungen um zwei Fälle.  

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