AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Glödnitz, FlattnitzEine Ersatzfahrbahn soll Straßensperre entschärfen

Erleichterung vor allem für Pendler: Gesperrtes Straßenstück auf der Flattnitzer Straße (L63) soll mit Ersatzfahrspur umfahren werden.

Ruhe nach dem Sturm gibt es nicht wirklich, die Straße hat sich weiter gesenkt © Land Kärnten
 

Unwetter am vergangenen Donnerstag verursachten auf der Flattnitzer Landesstraße, der L 63, schwere Schäden. Ab Kilometer 7,5 zwischen Weißberg und der Abzweigung zur Metnitztal Straße ist sie nun gesperrt. Wer diese Stelle passieren muss, hat einen weiten Umweg über das Metnitztal in Kauf zu nehmen, bis zu acht Wochen werden die Sanierungsarbeiten der Straße andauern.

Nun wird man eine Ersatzfahrspur errichten, um die Fahrzeuge an der Stelle vorbeiführen zu können. Ziel ist,  diese bis Freitag fertig zu haben. "Es wird auf Hochtouren gearbeitet", sagt Barbara Wedenigg, Sprecherin von Landesrat und Straßenbaureferent Martin Gruber. Denn durch die Sperre verlieren etwa Pendler eine Dreiviertelstunde beim Ausweichen über das Metnititztal. Dienstag war ein Geologe des Landes Kärnten vor Ort und stellte fest, dass die Setzungen der Fahrbahn in dem Bereich zehn Zentimeter betragen und noch nicht abgeklungen sind. Deswegen muss die Sperre der Straße aufrecht bleiben.

Zumindest PKW können fahren

Die Ersatzfahrspur wird mit einer Breite von 2,50 Metern errichtet, sie wird beidseitig mit Betonleitwänden abgesichert. Nach der Fertigstellung kann aus Sicht des Geologen der  Abschnitt zumindest für den PKW-Verkehr wieder freigegeben werden.

Das Straßenbauamt Klagenfurt wird in der Zwischenzeit Rammsondierungen, Profilaufnahmen und Kontrollen der Entwässerungsleitungen mit einer Kanalkamera durchführen. Diese Ergebnisse werden umgehend dem Geotechniker übermittelt und dieser wird auf Basis der Unterlagen ein Sanierungskonzept erstellen. Das Konzept sollte bis kommenden Montag vorliegen. Danach wird über die weitere Vorgangsweise entschieden.

Kommentieren