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VillachJosef Winkler: „Ich schreibe, also bin ich“

Schriftsteller und Büchner-Preisträger Josef Winkler sieht sich als schreibende Substanz und erklärt, warum er noch an Jörg Haider denkt und Maul-Helden ablehnt.

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Der Schriftsteller Josef Winkler im Gespräch mit Kleine Zeitung-Journalist Harald Schwinger © Helge Bauer
 

20 Bücher, in 16 Sprachen übersetzt. Würden Sie sich selbst als guten Schriftsteller bezeichnen?
JOSEF WINKLER: Ich schreibe jetzt – wie Peter Handke – mit indischen Bleistiften, die ich ihm unregelmäßig schicke. Vielleicht werde ich, wenn ich mich einmal von der Füllfeder abwende, ein besserer Schriftsteller. „Um ein besserer Schriftsteller werden zu können, muss ich erst ein besserer Mensch werden“ hat Cesare Pavese geschrieben. Ich habe mit diesem Satz im Kopf einen Umkehrschluss gezogen und in einem meiner frühen Bücher selbstironisch gemault, dass ich erst ein noch schlechterer Menschen werden muss, um ein besserer Schriftsteller werden zu können. Oder, um eine andere Paraphrase zu bemühen: Ich schreibe, also bin ich, ich bin eine schreibende Substanz!

Kommentare (1)

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0
2
Lesenswert?

Josef Winkler.....

.....das Würgen und Speiben geht auch ohne
Jörg Haider unter der Bevölkerung weiter, angesichts der " Leistungen " unserer
" Volks- treter " von den Gemeinden bis in den Nationalrat!
Gordon Kelz

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